Auszug aus wikipedia

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  • Anfang Januar 1990 gab der damalige Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Hans Modrow, die Anweisung zum Aufbau eines „Grenzschutz der DDR“ bei gleichzeitiger Reduzierung der Grenztruppen der DDR um 50 Prozent des Personalbestandes auf 28.000 Mann unter Einschluss der bisher der NVA unterstellten 6. Grenzbrigade Küste und der Passkontrolleinheit (PKE) der Hauptabteilung VI des MfS.

    Am 2. April 1990 erteilte daraufhin der Minister für Nationale Verteidigung, Admiral Theodor Hoffmann, den Befehl Nr. 46/90 zur Bildung des „Grenzschutz der DDR“.

    Nach Bildung der ersten frei gewählten Regierung der DDR wurden im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der „Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion“ zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik am 1. Juli 1990 mit Befehl Nr. 10/90 des Ministers für Abrüstung und Verteidigung, Rainer Eppelmann, vom 26. Juni 1990 „die Maßnahmen der Grenzüberwachung und der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs“ an der innerdeutschen Grenze und in Berlin gegenüber Inländern eingestellt.

    Zugleich wurden die militärisch organisierten Grenztruppen der DDR für die fortzuführenden Kontrollen an den Grenzen zur Republik Polen, ČSFR, den Seegrenzen und Flughäfen in operativen Fragen dem Minister für Innere Angelegenheiten, Peter-Michael Diestel, unterstellt.

    Eppelmann befahl zugleich, aus Angehörigen der Grenztruppen ab 1. Juli 1990 in Verantwortung des Chefs der Grenztruppen der DDR in Weisungsunterstellung unter den Innenminister einen "Grenzschutz der DDR" zu bilden.

    Die aufgebauten Dienststellen des Grenzschutzes waren schrittweise an den Innenminister zu übergeben.

    Am 5. Juli 1990 befahl der Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Minister des Innern der DDR, Peter-Michael Diestel, auf der Grundlage eines „Beschlusses des Ministerrates über die weitere Formierung, die Führung und den Einsatz des Grenzschutzes der DDR“, im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern eine „Hauptdirektion Grenzschutz“ zu bilden und einen polizeilichen Grenzschutz mit ca. 7000 Stellen für Polizisten sowie ca. 1000 Stellen für Verwaltungspersonal zu formieren.

    Erster Chef dieses polizeilichen Grenzschutzes wurde der letzte Innenminister der DDR-Regierung unter Modrow und spätere Berater Diestels, Generalinspekteur Lothar Ahrendt, erster Stabschef der ehemalige Stellvertretende Chef des Stabes der Grenztruppen, Frithjof Banisch.

    Diesem Grenzschutz wurde mit dem „Gesetz über die Aufgaben und Befugnisse der Polizei“ vom 13. September 1990 als neuer Teil des Ministeriums des Innern die Grenzschutzaufgabe an den Außengrenzen der DDR übertragen.


    Die Regierungen der DDR und der Bundesrepublik vereinbarten im Einigungsvertrag, dass der Grenzschutz der DDR in Bundeszuständigkeit übernommen wird und dadurch die Beschäftigungsverhältnisse der Angehörigen des Grenzschutzes der DDR ab dem 3. Oktober 1990 zum Bund fort galten. Bereits in der Aufbauphase überwachte die Bundesregierung den Aufbau des Grenzschutzes sehr eng mit Hilfe von Beratern beim Innenministerium der DDR. Personal und Struktur des Grenzschutzes der DDR wurde am 3. Oktober 1990 vollständig vom Bundesgrenzschutz (BGS) übernommen. Dabei wurde das Grenzschutzkommando Ost als Teil der bereitschaftspolizeilichen Verbände des BGS verselbständigt, erhielt die Fliegerstaffeln unterstellt und gliederte die Verwaltung der Grenzschutzabteilungen zur Grenzschutzverwaltung Ost aus, die Flottille des Grenzschutz der DDR wurde dem BGS See angegliedert und die Grenzschutzämter der Grenzschutzdirektion Koblenz unterstellt. Die bisherige Hauptdirektion Grenzschutz in Berlin wurde eine Außenstelle der Grenzschutzdirektion Koblenz.


    Grenzschutz der DDR – Wikipedia

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Geben wir den Standorten und ihren Objekten ein Gesicht/Ihre Geschichte


Diese Geschichte beginnt so wie die meisten anderen enden; mit einem Abschied.

Es ist Sommer des Jahres 1990, die DDR stirbt. Die historischen Wahrheit verschiebt sich,

Altes verschwindet, wird verschwiegen oder vertuscht.

Für mehr als 16 Millionen Menschen beginnt ein neues, unbekanntes Leben.


Hier finden Sie Bilder, Karten und Historische Erläuterungen zu den einzelnen Standorten/Objekten, welche Uns Angehörige der Grenztruppen und Bundesgrenzschutz und Unterstützer zugesandt haben.


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Quelle: Angehörige der Grenztruppen der DDR - GBrK - BGS - GZD - Verlage und Privat Bilder