Sonneberg-Köppelsdorf

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  • Nach der Umunterstellung der Grenztruppen wurde am 20.10.1961 während einer Offiziersdienstversammlung in Köppelsdorf das GR-15 gebildet.


    Aufstellung: 1.4.1962, Bef. 85/61 MfNV u. AO 25/62 CGT

    Umunterstellung: 1.12.1971, Bef. 138/70 MfNV u. Bef. 69/70 CGT

    Auflösung: 1.8.1989, Bef. 58/89 MfNV u. BEf. 37/89 CGT

    Aufstellung: 01.04.1962 aus 11.Grenzbereitschaft lt. Befehl Nr. 85/61 des Ministers für Nationale Verteidigung

    Standort: Sonneberg

    Truppenfahne: 07.10.1962 durch GM Kunath

    Ehrenname: Der Ehrenname "Herbert Warnke" wurde am 23.Februar 1976 verliehen. (01.03.1976 "Herbert Warnke")


    Struktur 30. Nov. 1966:


    Stab Sbg.Kp. Obj.Walderholung

    I. GB Schalkau

    1. GK Steudach

    2. GK Schalkau

    3. GK Döhlau

    4. GK Effelder


    II. GB Sonneberg-Köppelsdorf

    5. GK Sonneberg-Höhnebach

    6. GK Oerlsdorf

    7. GK Rotheul

    8. GK Neuhaus-Schierschnitz

    9. GK Heinersdorf


    15. AbB Sonneberg-Köppelsdorf

    1. UAbK Sonneberg-Köppelsdorf


    NaK-15 Sonneberg-Köppelsdorf


    GÜSt Probstzella

    SiZ Probstzella

    PiZ-15 Sonneberg-Köppelsdorf

    SBK-13 Sonneberg-Köppelsdorf


    Es waren die angestandenen Einheiten der Grenzbereitschaft Köppelsdorf, die jetzt den Grundstock für das neue GR-15 bildeten. Es waren Teile der Grenzbereitschaft Zschachenmühle und Hildburghausen.

    Die Truppenfahne wurde dem GR-15 am 7.10.1962 durch GM Kunath, bei einem Appell auf dem Platz der Republik in Sonneberg, an den K-GR-15 OSL Schölens übergeben.

    Mit der Bildung des GKS übernahm das GR-15 Teile des aufgelösten GR-11 Zschachenmühle und sicherte den Grenzabschnitt rechte TL zum GR-9 Höhe GSä-Nr. 2244 bei Heid, bis linke TL zum GR-10, Höhe GSä-Nr 2489 bei Lichtentanne.

    Das war eine Grenzlänge von ca. 114,52km.


    Im Schutzstreifen befanden sich die Ortschaften Almerswind, Görsdorf, Truckendorf, Ernstadt, Kobarothz, Hönbach, Buch und Heinersdorf.


    Kommandeur war weiter OSL Türpe. Er Übergab das GR im Herbst 1971 an OSL Halier.

    6400 Sonneberg, Max-Planck-Straße 51, PFN: 75697


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    Mit Veränderung des Grenzordnung zum 1.9.1972 wurde die Kreisstadt Sonneberg und weitere Ortschaften aus dem Grenzgebiet ausgegliedert.

    Das GR-15 ging 1973 zur Bataillonssicherung über. Die Grundstrukturen und –Dislozierungen wurden beibehalten.

    Auf dem traditionsreichen Platz der Republik fand am 23.2.1976 ein weiteres militärisches Zeremoniell statt. Dem GR-15 wurde der Ehrenname „Herbert Warnke“ verliehen. Die Fahnenschleife brachte der StCCPV, GM Lorenz, an die Truppenfahne an.

    Unter den Ehrengästen die Witwe des 1975 Verstorbenen, Lisa Warnke.

    Im Rahmen der Inspektion durch das MfNV im Herbst 1978 wurde das GR-15 „Gefechtsbereit“ eingeschätzt und die Gesamtbewertung „GUT“ erreicht.

    Oberst Hallier beendete seinen aktiven Wehrdienst und Übergab das GR-15 1978 an OSL Halbich.

    Zu einem unvergessenen Erlebnis gestaltete sich der Besuch der Militärdelegation der VR Vietnam unter Leitung des AG Giap, des engsten Kampfgefährten von Ho-Chi-Min am 9.10.1979.


    Kommandeure:

    1964 - 1967 Oberstleutnant Günter Schölens

    1967 - 1968 Oberstleutnant Heinze

    1968 - 1971 Oberstleutnant Günter Türpe

    1971 - 1978 Oberst Wolfgang Hallier

    1978 - 1981 Oberstleutnant Walter Halbich




    - Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg im Breisgau, Ergänzt mit Informationen aus Unterlagen/Dokumenten und Zeitzeugen.

    - invenio.bundesarchiv.de

    - Informationsweiterverwendungsgesetz §2

    1986/87: Perleberg Ausbildung Gruppenführer Grenzsicherung
    1987/89: Gruppenführer, St.Zugführer, KGSi
    Heimgang: August 1989

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Es ist Sommer des Jahres 1990, die DDR stirbt. Die historischen Wahrheit verschiebt sich,

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Quelle: Angehörige der Grenztruppen der DDR - GBrK - BGS - GZD - Verlage und Privat Bilder