Beiträge von diemacher

Update auf WSC 3.1 abgeschlossen!


Fehlende Ergänzungen zum Update:
- Häufig gestellte Fragen zur Nutzung der Plattform
- Links zu den Alben der Standorte (Süden)
- Info zum Standort - Dislozierung der Jahre

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    Stadtkommandantur Berlin

    - Nachrichtenbataillon Potsdam - Ruinenberge @natura494

    - Kompanie Chemische Abwehr Groß Glienicke>


    5.Grenzbrigade Kalbe Milde
    - Grenzregiment 21 Beetzendorf mit Grenzkompanien

    - Grenzregiment 23 Gardelegen mit Grenzkompanien

    Ruinenbergkaserne Bornstedter Feld

    Lage: Jägervorstadt - Potsdam, An der Einsiedelei 6

    Bauzeit: 1885 - 1887

    Bauherr: Deutsches Reich

    Nutzung:

    1987: 1. Garde-Ulanen-Regiment

    1919: Reichswehr

    1932: Infanterie Regiment 9

    1938: III. Abteilung Artillerieregiments 23 Deutsche Wehrmacht

    1945: Rote Armee

    1955: 2. Mechanisierten Abteilung KVP

    1956: 2. Mechanisiertes Regiment NVA (30.04.1956) [Umzug 1958 -> Stansdorf]

    ...

    1965: Nachrichtenbataillon, Kompanie Chemische Abwehr und die Pionierkompanie der Stadtkommandantur Berlin

    1971: Musikkorps / Millitärhandelsorganisation (MHO)

    1990: Bundeswehr

    1991: Potsdamer Arbeitsamt / Ministerien der Landesregierung


    Bau- und Nutzungsgeschichte


    Die Ruinenbergkaserne ist die älteste Kaserne am Bornstedter Feld und markierte den Beginn des sukzessiven Auswanderns der millitärischen Liegenschaften jenseits der Stadtgrenzen auf das Land. 205

    Erbaut von 1885 bis 1887 im neugotischen Stil für das 1. Garde-Ulanen-Regiment erstreckte sich die Kaserne zwischen dem ostwärtigen Ausläufer des Ruinenbergs und der Pappelallee. Die repräsentativ und burgenartig gestaltetet Anlage umfasst auch Pferdeställe, Reithallen und Reitplätze.

    Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kaserne von der Reichwehr weiter genutzt und zu dem wuchs in direkter Nachbarschaft die Wohnsiedlung, "Vaterland II", in der viele Offiziere mit ihren Familien wohnen konnten. Für die Wehrmacht zog bis zur Mitte der vierziger Jahre die III. Abteilung des Artillerieregiments 23 ein.

    Einzigartig ist die Ruinenbergkaserne im Vergleich zu den anderen Nachbarkasernen auf dem Bornstedter Feld durch den Auszug der Roten Armee nach kurzer Besetzung. Die Anlage, bald als "Kaserne am Voltairweg" 206 bezeichnet, wurde für die Aufstellung von Volkspolizeieinheiten der Hauptverwaltung Ausbildung freigegeben. Die Volkspolizeieinheiten wuchsen zuerst zur 2. Mechanisierten Abteilung (MSA) der Kasernierten Volkspolizei (KVP) und ab 1956 zum 2. Mechanisierten Regiment (MSR) der 1.Mechanisierten Division der Nationalen Volksarme (NVA) auf. Nach dem Umzug des späteren MotSchützen Regiments 2 nach Stahnsdorf wurde die Kaserne bis zur Wende durch ein Musikkorps und durch die Millitärhandelsorganisation der Nationalen Volksarmee benutzt. 207

    Durch den Hausherrn NVA wurde die Bundeswehr zum direkten Folgenutzer und nutzte die Kaserne noch bis 1995 als Quartier für das Heeresmusikkorps 400, bis es nach Berlin umzog.


    Bis 2007 diente die Ruinenbergkaserne als Interimsquartier für das Potsdamer Arbeitsamt und für Ministerien der Landesregierung


    205: Vgl. Rink Ortslexikon, S.541

    206: Die Umbenennung wurde zur besseren Unterscheidung mit der neuerrichteten "Kaserne am Ruinenberg" notwendig. Dort baute die NVA in Plattenbauweise die Liegenschaften für das Pionierbataillon-24 und das Flugplatzpionierbataillon-14 am nordwestlichen Ausläufer des Ruinenberges.

    Die Anlage ist heute baulich heruntergekommen und nur in Teilen als Filmarchiv genutzt. prägend ist jedoch weiterhin die unmittelbar angrenzende ehemalige Soldatensiedlung, die heute Weiterhin als Wohnquartier in Plattenbauweise genutzt wird.

    Vgl. Reichhardt (2008), Kapitel 41 - NVA "Objekt" am Ruinenberg

    207: Vgl. Reichhardt (2008), Kapitel 18 - Ruinenbergkaserne


    - Konversion und Stadtentwicklung in Potsdam: Das neue Bornstedter Feld - Oliver Palkowitsch - 2011

    - Militärbauten in Potsdam

    - Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg im Breisgau, Ergänzt mit Informationen aus Unterlagen/Dokumenten und Zeitzeugen

    - invenio.bundesarchiv.de

    - Informationsweiterverwendungsgesetz §2

    Grenzkommando Mitte



    Grenzkommando Nord

    Grenzregiment 23 Gardelegen
    - Grenzbataillon Seegerde / Reserveobjekt -> Standord angelegt (Hinweis @coff)



    Grenzkommando Süd

    Grenzregiment 1 Mühlhausen

    - Sicherungsabschnitt 3.GK Treffurt (GSSZ Tore eingetragen @berndk5 KC Treffurt)


    Grenzbrigade Küste



    Grenztruppen - Struktur 95

    Grenzbezirkskommando 2 Magdeburg (angelegt mit Hilfe von E.Ritter)

    - GKK 201 Salzwedel_Osterburg
    - GKK 202 Kalbe/Milde_Klötze
    - GKK 203 Haldensleben_Weferling
    - GKK 204 Halberstadt_Oschersleben
    - GKK 205 Wernigerode_Ilsenburg


    Grenzbezirkskommando 3 Erfurt

    - GKK 301 Nordhausen

    - GKK 302 Mühlhausen

    - GKK 303 Heiligenstadt

    - GKK 304 Eisenach

    -- 1.GK Treffurt

    (Bitte beachten: öffentlicher Bereich für Google & Co)


    1972/73: ist nach Information von gitarr52 die Bezeichnung 8.Grenzkompanie -> uns liegt für den Zeitraum 1969 bis 1974 die Struktur mit 9.Grenzkompanien vor!


    Wer war zwischen 1969 und 1974 in Rotheütte und kann weiter helfen?

    Grenzbereitschaft /Grenzregiment-23

    - 20.AbBGlowe/Bobin -> 3.AbK Blankenburg/Harz Danke bommel  


    Grenzbereitschaft/Grenzregiment-6 Schönberg:

    - Kdo./GK Schattin Standort angelegt


    Grenzbereitschaft/Grenzregiment-10 Plauen:

    - Kdo./GK. Milz Standort angelegt

    Das Objekt und die Knauermühle im Bereich würden mich auch Interessieren.

    Bis auf Bilder liegen uns keine Information vor.


    Pionierlager soll dort ebenso gewesen sein (1985/89) von der PiK-10!

    Kaserne Kühlungsborn

    Lage: Kühlungsborn, An den Rieden

    Bauzeit: 1937

    Bauherr: Deutsches Reich

    Nutzung:

    1937 - 1941: 12./Ln.Rgt. 221, einer mittleren Flugmelde- und Leitkompanie mit dem Decknamen "Reiher" genutzt

    1941: 28.Juni -27.Juli -1.Kompanie 3.Ausbildungsabteilung für Kriegsschiffneubauten in Kühlungsborn

    1944 - 1945: MEA (Marine-Ersatz-Abteilung)

    1945 - 1947: Rote Armee Garnison

    1947 - 1952: Umbau und Demontage

    1952 - 1953: Schiffsstammabteilung (Marineausbildungsbataillon)

    1958 - 1960: Schiffsstammabteilung (SStA)

    1960 - 1962: Flottenschule II

    1962 - 1964: Formierung der Spezial-Küstenatellerie

    1963 - 1965: Ausbildungsstandort

    1965 - 1989: Grenzausbildungsbataillon

    2008: Abriss von Gebäuden


    Bau- und Nutzungsgeschichte


    In der Zeit von 1937 bis 1942 baute das Reichsministerium für Luftfahrt westlich von Arendsee, auf dem so genannten Rieden, eine weiter militärische Anlage, die ebenfalls zur Erprobung vom flugtechnischen Geräten diente. Sie bestand ursprünglich aus 14 massiven Gebäuden und 15 Holzbaracken lang sowie drei Flakunterständen.


    Zwischen 1946/47 veranlasste die Russische Armee die Demontage der Flakversuchsanlage auf dem Rieden.

    Am 19.Juli 1947 übergibt der sowjetische Militärkommandantur offiziell dem Landesratsamt und dem Bürgermeister das ehemalige Militär Terrain.

    Es bestand es aus 11 zerstörten Gebäuden, 7 verschieden nicht zerstörte Bauten und 15 sogenannte gemischte Holz und Steingebäude.

    Die Stadtverwaltung plante damals aus den drei ehemaligen massiven Unterkünften , dem Wirtschaftsgebäude sowie dem Verwaltungsgebäude ein Krankenhaus zu bauen und in den beiden Werkstattgebäuden, Handwerksbetriebe wie Schlosserei, Dreherei, Schmiede und Stellmacherrei anzusiedeln.


    Kühlungsborn, Kaserne Flakversuchanstallt.JPG

    Quelle: Google Earth Grenztruppen

    Kartendaten: Image Landsat / Copernicus©2009 GeoBasis-DE/BKGimage ©2017 DigitalGlobe© 2016 Google


    Volksmarine auf dem Rieden

    Der Betrieb Bauunion Wismar benötigte für entsprechende Arbeiten am Militärobjekt Rieden in den Sommermonaten insgesamt 500 Quartiere für seine Arbeiter.

    Im Juli 1952 begann die Wiederherrichtung des ehemaligen Geländes der Flakversuchsanstallt der Wehrmacht in Kühlungsborn mit dem Ziel, hier Einheiten der Volkspolizei See zu stationieren und auszubilden.

    Ihre Aufgabe bestand in der Sicherung der Seegrenze der DDR. Die zahl der hier stationierten Seepolizei betrug etwa 400 Mann.


    Mit der Umbenennung der Seepolizei in Seestreitkräfte der DDR im Jahre 1956 wurde die Schiffsstammabteilung der Volksmarine von Sassnitz nach Kühlungsborn verlegt.

    Dabei handelte es sich um eine Ausbildungseinheit von sechs Kompanien zu je 120 Soldaten.

    Außerdem wurde das Stabsmusikkorps unter Leitung des Kapitän zur See Ludwig Schmidt hier stationiert. Gleichzeitig fand auch die Boxstaffel des Armeesportverein Rostock (ASV Rostock) unter ihrem erfolgreichen Trainer Kleimenhagen in der zeit von 1956 bis 1959 in Kühlungsborn eine Heimat.

    Im Jahre 1957 verlegte man diese Schiffsstammabteilung zum Dänholm/Stralsund und Gründete in Kühlungsborn die Flottenschule II. Ihr erster Kommandeur war Kapitän zu See Heinrich Jordt.

    Die Aufgabe dieser Flottenschule bestand in der Ausbildung der Soldaten im schießen mit Torpedos, in Minensuchen und deren Räumung auf See sowie im Artillerieschießen. Die theoretische Unterweisung der Matrosen geschah bereits im speziellen Lehrkabinetten, lediglich das Artillerieschießen auf Seeziele fand damals vor Kühlungsborner Küste statt.

    Außerdem wurde im Standort ein Bataillon Köche, Schreiber und Militärkraftfahrer (300 Soldaten) für die Volksmarine ausgebildet.


    Im Jahre 1960 verlegte die Nationale Volksarmee ihre Flottenschule nach Parow. Kreis Stralsund, und in den Standort Kühlungsborn zogen das Kampfschwimmerkommando 18, zwei kleine Einheiten der Marinepioniere, sowie der Chemiewaffenbekämpfung ein. Als Kommandeur des Standortes zeichnete von 1961 bis 1963 Korvettenkapitän Reinhard Dabelstein verantwortlich. Eine Zeitlang befand sich in Kühlungsborn auch eine selbständige motorisierte Küsten-Artillerie Abteilung. Sie verfügte über Land-See-Raketen, die unter strengen Sicherheitsmaßnahmen in extra gebauten hallen untergebracht waren. Am 1.Mai 1963 wurde das Nachrichtenbataillon der Volksmarine nach Kühlungsborn verlegt.


    Mit beginn des Jahres 1965 verlegte die Volksmarine das V.GrenzAusbildungsbataillon der Grenzbrigade Küste von Greifswald nach Kühlungsborn. Für Ausbildung und Unterbringung standen dem Gelände von etwa 20 Quadratkilometer sowie die unmittelbare angrenzende Ostsee zur Verfügung, Lehrgebäude, Werkstätten, Exerzierplatz, Sturmbahn, Schießplatz, nur für schießen mit Maschinenpistolen, Panzerbüchse und für Handgranatenweit- und Zielwurf geeignet, und eine Kraftfahrzeuglehrbahn sowie eine Küstenbeobachtungsstadion (KBS) vervollständigte die Ausbildungseinrichtung.

    Im Falle der Mobilmachung wäre der Standort Kühlungsborn in der Lage gewesen, in wenigen Stunden etwa 1000 Reservisten einzukleiden, mit Handfeuerwaffen auszurüsten und mit Fahrzeugen der volkseigenen Betriebe der Region auch einsatzbereit zu machen.


    Die etwa 800 Matrosen der Volksmarine gehörten zum festen Stadtbild und waren in das öffentliche Leben Kühlungsborn integriert.

    Die zweimal im Jahr vor dem FDGB-Ferienheim Baltic oder auf dem Appellplatz des militärischen Objektes stattfinden Vereidigungen der Rekruten zählte zu den gesellschaftlichen Höhepunkten in Kühlungsborn genauso der Auftritt des Stabsmusikkorps der Volksmarine.

    Die letzte Vereidigung fand im Mai 1990 auf dem militärischen Standortes Rieden statt.


    Besondere Veranstaltung der Stadt fanden im Kulturhaus der Volksmarine statt.


    Im Januar 1990 ließ der Bataillonskommandeur u.a. den Begrenzungszaun des militärischen Objekt Rieden zurück verlegen, so dass der freie Durchgang an die unmittelbare Ostseeküste möglich wurde im Bereich der Bukspitze.


    Mit der Wiedervereinigung Deutschlands beendete die Soldaten ihren Dienst im Standort Kühlungsborn. Die Bundesmarine übernahm zunächst noch das Kampfschwimmerkommando und löste diese Einheit doch vollständig auf. Nur wenige Offiziere, Unteroffiziere, Mannschaften und Zivilbedienstete haben ihre Tätigkeit in der Bundeswehr fortsetzen können.


    - Kühlungsborn, Ein Streifzug... S.99/191: Feuerstellung Bukspitze

    - Volksmarine der DDR; Verlag E.S. Mittler Sohn GmbH; ISBN 3 8132 0587 8

    - Grenzbrigade Küste; Verlag: Berolina; Dieter Lede 1.Auflage 2015; ISBN 978-3-95841-015-2

    - Signalstellen; Verlag: Heiber; Heinz Dieter Wittwer 1.Auflage 2012; ISBN 978-3-936691-43-6

    Lage: Ebereschenhof - Prinz-Louis-Ferdinand-Kaserne

    Bauzeit: 1904 -1908

    Bauherr: Deutsches Reich

    Nutzung:

    1910 - 1918: Infanterieregiment-27

    1918 - 1933: Regiments-Stab und das Ausbildungs-Bataillon des 12. Infanterie-Regiments der Reichswehr

    1933 - 1945:

    1945 - 1945: 18.Mai bis 30.06. Englische Einheiten

    1945 - 1954: Wohnungen

    1954 - 1961: Stabsgebäude der 22.Grenzbereitschaft

    1961 - 1971: Stabsgebäude Grenzregiment-22

    1971 - 1973: Stabsgebäude GAR-7

    1974 - 1990: Ledigenwohnheim GAR-7

    1990 - 1996: Arbeitsamt

    1996 - 1998: Staatshochbauamt

    2007: Teilabriss von Gebäuden


    Bau- und Nutzungsgeschichte


    Die Prinz-Louis-Ferdinand-Kaserne bestand aus 22 Gebäuden, von denen neun die Zeit überdauert haben.

    Der beiliegende Plan soll die ursprüngliche Bebauung erläutern.


    Halberstadt, Ebereschenhof Lageplan.jpg

    Ausgabe 3/2007 Magazin


    In dieser Kaserne war das 27. Infanterieregiment stationiert, das seit 1873 ständig in Halberstadt ansässig war. Die ursprüngliche
    erste feste Unterkunft in Halberstadt waren die so genannten Schnitterkasernen. Auch diese Kaserne ist inzwischen abgebrochen. 1904-1908 bekam das 27. Infanterieregiment also eine neue Kaserne, die vom Halberstädter Architekten und Stadtbaurat Köhler entworfen wurde. Die Kaserne war nach den neuesten Erkenntnissen der Preußischen Garnisonsbauordnung entstanden und wurde nach dem Preußischen Prinzen Louis Ferdinand benannt. Der äußere Eindruck dieser Gebäude ist sehr reichhaltig, im Material aufwendig und reich geziert.

    Die Gebäude drückten das Ansehen und die Bedeutung des Militärs in der Gesellschaft des beginnenden 20. Jahrhunderts in Preußen aus.

    Die preußischen Militärkasernen waren äußerst fortschrittlich, verglichen mit anderen europäischen Staaten, da man zurecht davon überzeugt war, dass Soldaten, die unter guten hygienischen Gesichtspunkten lebten, gesünder sind und besser in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen dieses nannte man Wehrertüchtigung. Die Armee in der damaligen Zeit war für viele junge Männer ein begehrter Ort, da sie hier häufig besser versorgt waren als die zivile Bevölkerung der unteren

    Schichten. Der Anschluss Halberstadts an das Eisenbahnnetz hat vermutlich wie vielerorts den Ausschlag gegeben, Soldaten landesweit und nicht mehr zentral zu kasernieren, da mit der Möglich-

    keit der Eisenbahn Truppenteile wesentlich schneller verlegt werden konnten, um sie im Bedarfsfall zu konzentrieren. Ebenso war es einfacher, das immer größer werdende Heer zu verteilen und zu

    versorgen. Das Gelände, auf dem die Louis-Ferdinand-Kaserne entstand, war bis dahin unbebaut gewesen, die begleitenden Straßen hießen schon damals Harmoniestraße und Südstraße.

    Die heutige Florian-Geyer-Straße entstand im Zuge der Bebauung und hatte den Namen Prinz-Louis-Ferdinand-Straße. Die Gebäude, die die Geschichtswirren überlebt haben und heute leider abgerissen werden müssen, hatten folgende Funktionen:

    Die vier kleineren Gebäude Ebereschenhof Nr. 2,3, 7 und 8 hatten pro Etage zwei Wohnungen. Hier wohnten verheiratete Unteroffiziere.

    Die beiden größeren Gebäude Nr. 4 und 9 an der Südstraße und an der Ecke Harmoniestraße waren Mannschaftsquartiere.

    Diese Gebäude waren mit je ca. 400 Soldaten belegt. Von diesen Gebäuden gab es ursprünglich sechs.

    Wir können davon ausgehen, dass zeitweilig 2000 bis 3000 Soldaten hier stationiert waren und können daraus ableiten, dass diese Kaserne, die nicht die einzige in Halberstadt war,

    ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Stadtgewesen ist.

    Zum Schluss sollte nicht unerwähnt bleiben, dass nach Abbruch der Gebäude, die im Eigentum der HaWoGe sind, noch drei Gebäude erhalten bleiben werden, da sie in Privat- bzw. in Landesbesitz sind.

    Ironischerweise gehört auch das ehemalige Magazingebäude an der Florian-Geyer-Straße, in dem es 2005 gebrannt hat, zu den verbleibenden Gebäuden. Dieses Gebäude ist nicht in städtischem

    Besitz. Dieses Gebäude ist Privatbesitz.


    - Christof Halleger, Architekt

    - hawoge.de

    Grenzbrigade Küste:


    Grenzkommando Nord:

    - Dömitz, Bootskompanie

    - Dömitz, Stab II.Grenzbataillon

    - 9.Grenzkompanie Dömitz

    - Nostorf, Reserve Objekt

    - Grabow, Regiment

    - Schwannheide, Sicherungszug GÜSt

    - Cumlosen, Sicherungszug GÜSt

    - Horst, Sicherungszug GÜSt

    - Dömitz, Objekt Eintrag 8.AbK ( Schule wurde nach 1945 gebaut und gehörte NIE zum 8.AbB!)

    - Schwartow, Materiallager mit Baracken (Eintrag PiK-8 falsch)

    01.09.1963

    I.GB Ziemendorf 1.GK Aulosen 2.GK Gollensdorf 3.GK Zießau 4.GK Kaulitz

    II.GB Ritze 5.GK Jeebel 6.GK Hoyersburg 7.GK Cheine 8.GK Seebenau 9.GK Grabenstedt


    Pio.Zug Ritze NaK Ritze


    24.AbB Ziemendorf


    Und was war in der Struktur zwischen 1961


    1971: Gründung des Grenzkommando Nord Kalbe/Milde


    und 1983?


    01.09.1983

    I.GB Ziemendorf 1.GK Aulosen 2.GK Kaulitz 3.GK 4.GK Seebenau

    II.GB Bonese 5.GK Dahrendorf 6.GK Neuekrug 7.GK Hanum 8.GK Nettgau

    III.GB Salzwedel 9.GK Gollensdorf 10.GK Brietz 11.GK 12.GK Mellin


    PiK-24 Holzhausen


    GÜSt-SiZ Seebenau


    RO Riebau



    Benötigen die Hilfe von ehemaligen Angehörigen aus der/dem Grenzbereitschaft Salzwedel & Grenzregiment 24 Salzwedel

    Die Registrierung in Bildern



    Nutzungsbestimmung für die Webseite, hier ist zu lesen welche Pflichten diemacher haben und was Mitglieder für Rechte abgegeben.



    Nach der Zustimmung muss man die Registrierung ausfüllen mit den Pflicht Angaben.
    Hier kommt auch die Auswahl der Benutzergruppe:
    Helfer - Freiwilliger Helfer Grenztruppen
    Grenzer a.D. - ehemalige Angehöriger der Sicherungsorgane der DDR.
    Objekte - Anlegen, Ergänzen und Finden von Objekten/Standorten aus der Grenzsicherung



    Nach dem die Sicherheitsabfrage vom System bestätigt wurde, erscheint die Information das man nun noch die Freischaltung bestätigen muss, welche an die hinterlegte eMail gesendet wurde.



    Und so sieht die Information`s eMail aus, der Link zur Bestätigung der Registrierung muss nur noch geöffnet werden.
    Sollte der Link nicht funktionieren, kann man sich auch per Aktivierungscode freischalten.



    Das zeigt die Warnung an, das noch keine Freischaltung erfolgt ist nach der Registrierung.



    Freischaltung der Registrierung ist Erfolgt - eMail zum Freischalten würde an deine hinterlege Mailadresse gesendet.



    Willkommen im Forum, Benachrichtigung liegt in deinem Persöhnlichen Postfach (PN) zur Begrüßung.






    Das ist der Inhalt deiner Willkommensnachricht an Dich, mit dem Hinweis zur Vorstellung in deinem Begrüßungsthema (Link in der Willkommensnachricht an Dich)



    Der Link in deiner Willkommensnachricht öffnet Dir dein Vorstellungsthema.
    ANTWORTEN um sich Vorzustellen.



    Es öffnet sich das Antwort Fenster, wo Du auf ERWEITERTE ANTWORT klickst!



    Nun wird Dir deine vorlage angezeigt, die Du nur noch Ausfüllen und ABSENDEN musst.



    Nach dem ABSENDEN deiner Vorstellung ist diese nun für alle Mitglieder u sehen und können so mit Dir Kommunizieren.


    "diemacher" Begrüßen Dich dann als NEUES Mitglied - Benutzergruppen Zuweisung deiner Auswahl kann nun ausgeführt werden.



    Diese Ansicht zeigt Uns deine Bewerbung für die Benutzergruppe: Grenzer a.D.



    Übersicht der Bewerbungen:



    Mit deiner Auswahl und deiner Begründung zur Wahl deiner Benutzergruppe erfolgt nun eine ABGELEHNT oder AKZEPTIERT.



    Nach der AKZEPTIERTEN Bewerbung, bist Du nun in der Benutzergruppe deiner Wahl (Bsp. hier Grenzer a.D.) mit allen Rechten und Pflichten aufgenommen.


    Das Anlegen der Datenbank zu deinen Vorstellungsangabe der Entlassung/Heimgang und welchem Grenzregiment/Einheit wird deinem Mitgliedsname zugewiesen und kann über Label-Suche dann benutzt werden.




    Willkommen auf www.ddr-grenztruppen.de eine Private Seite zu der Geschichte der Grenzsicherung in der DDR.

    Grenzregiment 7 Wittenburg

    Einheiten/Standorte


    Grenzregiment 8 Grabow

    - Nostorf, Grenzbataillon

    - Schwanheide, Sicherungszug

    - Cumlosen, Sicherungszug

    - Grabow, Regiment

    - Wustrow, Kommando/Grenzkompanie

    - Wootz, Kommando/Grenzkompanie

    - Mödlich, Kommando/Grenzkompanie

    - Haar, Kommando/Grenzkompanie/Reserve Objekt

    - Dömitz, Grenzkompanie

    Inhalt:
    - 1977: 2.Dassow > 2.GK Selmsdorf
    - 1981: I.GB Dassow > I.GB Selmsdorf


    NaK-6 Klein Siemz
    PiK-6 Wittenburg
    KfZ-Instandsetzungzug-6 Wahrsow



    Keine offizielle Version für das GR-6, es wurde aus den Angaben ehemaliger Angehörigen des GR-6 Schönberg angelegt.

    Grenzkommando Mitte

    1971/89:


    Grenzkommando Nord

    1971/89:

    Grenzregiment 6 Schönberg

    - Sicherungszug Grenzübergang Herrenburg -> Selmsdorf* Offizier Selmsdorf (1971-90)


    Grenzkommando Süd

    1985/89:

    Grenzregiment 15 Sonneberg-Köppelsdorf

    - Regimentsstandort Stab Sonneberg-Wehd

    Wangenheim-Kaserne
    Lage: Philipp-Müller-Straße 18 [1936 Parkstraße ]
    Bauzeit: 1935/36
    Bauherr: Deutschen Reich
    Nutzung:
    12. Oktober 1935 II. Bataillon Infanterie-Regiment 89 5.-8.Kompanie
    05.10.1942 Grenadier-Regiment 89

    1945/48: *

    1948/52: Wohnungen
    1949: Theater Wismar [Exerzierhalle]
    1950/53: Fachschule für angewandte Kunst
    1952: Ingenieurschule für Maschinenbau
    1956/73: 7.Ausbildungsbataillon Grenzregiment-7 Wittenburg [1961/71]
    ...
    2017 Fachhochschule


    Bau- und Nutzungsgeschichte

    In Wismar wurde der Einzug der neuen Garnison mit viel Militär und einer Militärparade unter großer Anteilnahme Wismarer Bürger gefeiert.

    Wismar wurde 1935 mit dem Einzug des II. Bataillon Infanterie Regiment 89 in der Wangenheim-Infanterie-Kaserne eröffnet an der Parkstraße wieder Garnisonsstadt.

    13 Kasernengebäude, zweigeschossigen Haupthalle von 24 x 40 m, Maschinenhauses, Kammergebäude, Reit- und Exerzierhalle und das Stallgebäude.

    Schon ein Jahr später wurde dann am 19. November 1936 die neue Flak-Kaserne am Krukower Weg und Lübsche Burg durch das Flaksturmregiment 61 bezogen.

    Hinzu kam noch am 31. Januar 1939 das Luftwaffenlazarett an der Dammhusener Chaussee.


    Bis 1945 wurde die Kaserne durch das Infanterie Regiment 89 genutzt.

    Ab Mai 1945 wurden Teile der Kaserne einer neuen Zivilen Nutzung zugeführt und als Kasernen Standort geschlossen.


    Am 10. Januar 1948 werden die 13 Kasernengebäude an der Parkstraße zum Wohnungsausbau zur Verfügung gestellt. Hier hatten sich schon Flüchtlinge und Arbeiter der Werft eingerichtet.

    Die sowjetische SMAD verweist darauf, dass bis zum 1. April 1948 der militärische Charakter beseitigt werden muss.

    Einzelne Gebäude wurden Wohnungen, ab 1950 Fachschule für angewandte Kunst, ebenso der Ingenieurschule für Maschinenbau.

    Die Wismarer Ingenieurschule weiht am 30. April 1952 den ersten Bauabschnitt ihres neuen Hauptgebäudes an der Philipp-Müller-Straße auf dem Gelände der ehemaligen Infanteriekaserne ein. Danach sind auch schrittweise die Wohnungen wieder leer gezogen.


    Ab 1956 zog hier eine Grenztruppeneinheit der NVA bis zum Frühjahr 1973 ein.

    Im Bereich der Philipp-Müller-Straße zieht ab 1961 das 7.Ausbildungsbataillon des Grenzregiment-7 Wittenburg in die schon vorhanden Räume (ehemalige Wohnungen), diese Ausbildungseinheit verblieb bis Herbst 1972 unter der Bezeichnung Grenzausbildungsregiment-5 Perleberg II.Ausbildungsbataillon mit der 4. - 6.Ausbildungskompanie am Standort.


    Die Hochschule hatte lange darum gerungen, die Gebäude zu übernehmen, und erst als das Hochschulministerium finanzielle Mittel zum Bau von Kasernen für die Einheit in Goldberg bereitstellte, zogen die „Grenzer“ aus.

    1973 wurden die Objekte zur Nutzung an die Stadt abgeben, Umbauten zu Wohnung erfolgte zum zweiten mal.



    - Militärbauten in Mecklenburg Vorpommern

    - Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg im Breisgau, Ergänzt mit Informationen aus Unterlagen/Dokumenten und Zeitzeugen

    - invenio.bundesarchiv.de

    - Informationsweiterverwendungsgesetz §2

    Datenbank bekommt die geschliffenen Orte hinzugefügt:

    - Liebau
    - Bardowiek

    - Billmuthausen

    - Dornholz

    - Erlebach
    - Grabenstedt

    - Jahrsau

    - Kaulsroth

    - Korberoth
    - Leitenhausen

    - Lenschow

    - Stöckigt


    Ihr könnt gerne Ergänzen, sollte da es noch mehr geben muss. Danke


    - Neu Zweedorf

    - Schwanbeck /Dassow

    - Ruppers

    - Troschenreuth

    - Stresow

    - Neuhof - 1977

    - Schmerbach

    - Ruppers

    - Gereuthof

Geben Wir den Standorten und ihren Objekten ein Gesicht/Ihre Geschichte


Diese Geschichte beginnt so, wie die meisten anderen enden; mit einem Abschied.

Es ist Sommer des Jahres 1990, die DDR Stirbt. Die historischen Wahrheit verschiebt sich,

Altes verschwindet, wird verschwiegen oder vertuscht.

Für mehr als 16 Millionen Menschen beginnt ein neues, unbekanntes Leben.


Hier finden Sie Bilder, Karten und Historische Erläuterungen zu den einzelnen Standorten/Objekten, welche Uns Angehörige der Grenztruppen und Bundesgrenzschutz und Unterstützer zugesandt haben.


Unser Dank für die Hilfe geht an:


dremi † - willi (BGS) - 94 - madonna680 - feuerwerker - elbgrenzer - probesendung941 - NPKCA - Thunderhorse (GSA Süd 1 Oerlenbach) - TreibhausEK89 - OfwGSZA80 - Ks2 - sf72 - LO Driver - Westsachse - KC Posseck - GAKl Andi - GR-44 - Mike59 - Strahlemann - Wolfgang - Grauer (BW) - Hanstein † - GKUS64 - Greso - Jawa350 - Cambrino - resi 77 - rotrang † - mibau83 - nordpol - Waldersee (BGS) - Lassiter - CAT - Grenzwolf62 - Grenzfuchs - bendix - vierkrug - Harsberg - Hanne – hapedi † - habana - rasselbock - Eddy - Linna - John - Thomas 66 - waldlaeufer † - Waffenmeister - GR-15 - GKM - Rostocker - Hundemuchtel 88 - andymann - fischerhütte - Herr Lieb und all die anderen Helfer*


Quelle: Angehörige der Grenztruppen der DDR - GBrK - BGS - GZD - Verlage und Privat Bilder