Beiträge von DresdnerEK89

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    Nach der Umunterstellung der Grenztruppen wurde am 20.10.1961 während einer Offiziersdienstversammlung in Köppelsdorf das GR-15 gebildet.


    Aufstellung: 1.4.1962, Bef. 85/61 MfNV u. AO 25/62 CGT

    Umunterstellung: 1.12.1971, Bef. 138/70 MfNV u. Bef. 69/70 CGT

    Auflösung: 1.8.1989, Bef. 58/89 MfNV u. BEf. 37/89 CGT

    Aufstellung: 01.04.1962 aus 11.Grenzbereitschaft lt. Befehl Nr. 85/61 des Ministers für Nationale Verteidigung

    Standort: Sonneberg

    Truppenfahne: 07.10.1962 durch GM Kunath

    Ehrenname: Der Ehrenname "Herbert Warnke" wurde am 23.Februar 1976 verliehen. (01.03.1976 "Herbert Warnke")


    Struktur 30. Nov. 1966:


    Stab Sbg.Kp. Obj.Walderholung

    I. GB Schalkau

    1. GK Steudach

    2. GK Schalkau

    3. GK Döhlau

    4. GK Effelder


    II. GB Sonneberg-Köppelsdorf

    5. GK Sonneberg-Höhnebach

    6. GK Oerlsdorf

    7. GK Rotheul

    8. GK Neuhaus-Schierschnitz

    9. GK Heinersdorf


    15. AbB Sonneberg-Köppelsdorf

    1. UAbK Sonneberg-Köppelsdorf


    NaK-15 Sonneberg-Köppelsdorf


    GÜSt Probstzella

    SiZ Probstzella

    PiZ-15 Sonneberg-Köppelsdorf

    SBK-13 Sonneberg-Köppelsdorf


    Es waren die angestandenen Einheiten der Grenzbereitschaft Köppelsdorf, die jetzt den Grundstock für das neue GR-15 bildeten. Es waren Teile der Grenzbereitschaft Zschachenmühle und Hildburghausen.

    Die Truppenfahne wurde dem GR-15 am 7.10.1962 durch GM Kunath, bei einem Appell auf dem Platz der Republik in Sonneberg, an den K-GR-15 OSL Schölens übergeben.

    Mit der Bildung des GKS übernahm das GR-15 Teile des aufgelösten GR-11 Zschachenmühle und sicherte den Grenzabschnitt rechte TL zum GR-9 Höhe GSä-Nr. 2244 bei Heid, bis linke TL zum GR-10, Höhe GSä-Nr 2489 bei Lichtentanne.

    Das war eine Grenzlänge von ca. 114,52km.


    Im Schutzstreifen befanden sich die Ortschaften Almerswind, Görsdorf, Truckendorf, Ernstadt, Kobarothz, Hönbach, Buch und Heinersdorf.


    Kommandeur war weiter OSL Türpe. Er Übergab das GR im Herbst 1971 an OSL Halier.

    6400 Sonneberg, Max-Planck-Straße 51, PFN: 75697


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    Mit Veränderung des Grenzordnung zum 1.9.1972 wurde die Kreisstadt Sonneberg und weitere Ortschaften aus dem Grenzgebiet ausgegliedert.

    Das GR-15 ging 1973 zur Bataillonssicherung über. Die Grundstrukturen und –Dislozierungen wurden beibehalten.

    Auf dem traditionsreichen Platz der Republik fand am 23.2.1976 ein weiteres militärisches Zeremoniell statt. Dem GR-15 wurde der Ehrenname „Herbert Warnke“ verliehen. Die Fahnenschleife brachte der StCCPV, GM Lorenz, an die Truppenfahne an.

    Unter den Ehrengästen die Witwe des 1975 Verstorbenen, Lisa Warnke.

    Im Rahmen der Inspektion durch das MfNV im Herbst 1978 wurde das GR-15 „Gefechtsbereit“ eingeschätzt und die Gesamtbewertung „GUT“ erreicht.

    Oberst Hallier beendete seinen aktiven Wehrdienst und Übergab das GR-15 1978 an OSL Halbich.

    Zu einem unvergessenen Erlebnis gestaltete sich der Besuch der Militärdelegation der VR Vietnam unter Leitung des AG Giap, des engsten Kampfgefährten von Ho-Chi-Min am 9.10.1979.


    Kommandeure:

    1961 - 1967 Oberstleutnant Günter Schölens

    1967 - 1968 Oberstleutnant Bruno Heinze

    1968 - 1969 Oberstleutnant Günter Schölens

    1969 - 1971 Oberstleutnant Günter Türpe

    1971 - 1978 Oberst Wolfgang Hallier

    1978 - 1981 Oberstleutnant Walter Halbich




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    Der StMCGT, GL Baumgarten, übergab zur Verbesserung der Voraussetzung zur Führung der Truppen und der Arbeitsbedingungen am 26.8.1981 ein neu errichtetes Kasernenobjekt [Objekt 801] an den K-GR-15. OSL Halbich übergab die Führung des GR-15 1981 an OSL Banisch. Der „Goldene Schlüssel“ für das Kulturhaus übernahm OSL Banisch am 6.10.1981.

    Ein Höhepunkt für die neu einberufenen Soldaten war die gemeinsame Vereidigung der Truppenteile „Rudi Arnstadt“ und „Herbert Warnke“ am 21.11.1981 in Sonneberg unter Teilnahme Tausender Sonneberger und Familienangehörigen der Grenzsoldaten.

    Wettbewerbsinitiator für das Ausbildungsjahr 1981/82 war die Grenzkompanie Greiner-Pol (Rückerswind). Die übernommene Verpflichtung wurde erfüllt.

    Vom 18.6 bis 3.11.1983 erfolgte der Einsatz einer „Forstkompanie“. Sie sollte die örtlichen Forstwirtschaftsbetriebe bei der Aufarbeitung des angefallenen Schadholzes unterstützen. Am 3.11.1983 waren über 30 Tm³ Schadholz aufbereitet und auf 411 ha eine saubere Waldfläche geschaffen.

    Im Zeitraum 1984/85 wurden im GR-15 die Minenräumarbeiten unter hohen Einsatz der Minenräumeinheiten durchgeführt. Am 24.9.19985 waren die Arbeiten durch das nichtstrukturmäßige Pionierbataillon erfüllt.

    Der Übergang zum „Neuen System der Grenzsicherung“ war im GR-15 am 28.2.1985 abgeschlossen. Daraus ergaben sich strukturelle Veränderungen.


    Sie hatten Änderungen in der Dislozierung und Aufgaben der Einheiten zu Folge.


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    Auf einem Festakt der Bezirksleitung der SED Suhl am 21.10.1985 wird dem GR-15 in Auswertung des Sozialistischen Wettbewerbs der Titel „Bester Truppenteil“ durch den StMCGt, GL Baumgarten, verliehen.

    Vor einer Abordnung des GR-15 erfolgte dies am 21.11.1985 während eines militärischen Appells in Sonneberg.

    Für die gewissenhafte Pflichterfüllung im AJ 1984/85 erhielt das GR-15 bereits am 17.4.1985 die Ehrenplakette mit Fahnenschleife der Zentralleitung des Komitees der Antifaschistischen Wiederstandskämpfer der DDR überreicht.

    Enge Waffenbrüderschaftsbeziehung unterhielt das GR-15 zum Gardepanzerregiment in Saalfeld.

    Die vielfältigen Maßnahmen wurden in einem Jahresplan der Maßnahmen erfasst. Der erste derartige Plan wurde 1971 vom damaligen K.GR-15 unterzeichnet.

    In Anerkennung seiner Leistung erhielt das GR-15 weitere Auszeichnungen.


    So am:
    1.12.1976, anlässlich des 30.Jahrestag der GT der DDR den „Kampforden für Verdienste um Volk und Vaterland“ in Gold

    1.12.1976, anlässlich des 30.Jahrestag der GT der DDR, Major Uhlemann den Titel „ Verdienter Angehöriger der GT der DDR“

    1.12.1989 der ehemalige StKLPLA- GR-15, OSL Kaiser, zu diesem Zeitpunkt StKLPLAZ-36 in Plauen, den Titel „Verdienter Angehöriger der GT der DDR“, als Letzter des ehemaligen GKS verliehen.


    Oberst Pinkes der das GR-15 1983 von OSL Banisch übernommen hatte, führte das GR-15 bis zur Auflösung im Rahmen des Reorganisation der GT der DDR im Herbst 1989.


    Überlieferung:

    - Befehle des Kommandeurs, 1961-1989;

    - Befehle des Kommandeurs über Kader, 1967-1970;

    - Anordnungen des Kommandeurs, 1961-1987;

    - Dienstbesprechungen, 1970-1987;

    - Auskunftsberichte, 1968-1971;

    - Lageberichte, 1983-1987;

    - Kontrollberichte, 1981-1986;

    - Stellenplanbesetzungslisten, 1977-1983;

    - Finanzökonomie, 1976-1988;

    - Organisation und Führung der Grenzsicherung, 1965-1987;

    - Pläne der Grenzsicherung, 1963-1971;

    - Grenzdienstbuch, 1988-1989;

    - Arbeitskarten des Kommandeurs, 1965-1981;

    - Ergebnisse der Grenzsicherung, 1969-1988;

    - Zusammenwirken mit anderen bewaffneten Organen, 1966-1987;

    - Grenzverlauf, Markierung der Staatsgrenze, 1967-1975;

    - Einführung eines neuen Systems der Grenzsicherung, 1984-1985;

    - Sperranlagen des Typs 66;1970-1983;

    - Übergabe von Grenzsicherungsanlagen, 1984-1986;

    - Grenzdurchbrüche, Grenzprovokationen, 1964-1988;

    - Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1964-1983;

    - Übergabe/Übernahme von Einheiten, 1961-1971;

    - Fahnenfluchten, 1966-1984;

    - Berichte über Festnahmen, 1982-1984;

    - Militärische Disziplin und Ordnung, 1974-1984;

    - Chronik, 1964-1989;

    - Truppengeschichte;

    - Grenzaufklärungssammelberichte, 1974-1987;

    - Sicherstellung der Nachrichtenverbindungen, 1969-1971;

    - Militärgeographische Beschreibung der Grenzabschnitte des GR-15, 1965;

    - Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1980-1987;

    - Grundstückserwerb, 1979-1981;

    - Periodischer personelle Stärkemeldungen, 1966-1983;

    - Signal- pionier- und nachrichtentechnischer Ausbau der Staatsgrenze, 1974-1988;

    - Geräumte Minenfelder, 1962-1980;

    - Auswertung der Ausbildungsjahre, 1961-1988;

    - Ergebnisse der Ausbildung, 1964-1985;

    - Übungen, 1966-1967


    Kommandeure:

    1971 - 1978 Oberst Wolfgang Hallier

    1981 - 1983 Oberstleutnant Frithjof Banisch

    1983 - 1989 Oberstleutnant Werner Pinkes


    Auflösung: 01.08.1989 lt. Befehl Nr. 58/89 des MfNV

    - Egon Hammerschmidt # Feuerwerker

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    Zeichen: 4921 Wörter: 606

    Das GR-3 Dermbach wurde bis zum 21.Oktober 1961 aus Beständen der Grenzbereitschaft Dermbach und Teilen der Grenzbereitschaft Meiningen formiert.


    Aufstellung: 01. März 1957 lt. Bef. 4/57, 8/57, 11/57 Minister des Innern

    Umunterstellung: 01. April 1962 lt. Bef. 85/61 MifNV, AO 25/62 Chef GT - 01. Dezember 1971 lt. Bef. 138/70 MifNV, Bef. 69/70 Chef GT

    Standort: Dermbach

    Ehrenname: 01. März 1966 "Florian Geyer"


    Der zu sichernde Grenzabschnitt erstreckte sich von der Trennungslinie rechts zum GR-1 am Steinkopf, an der Bezirksgrenze Erfurt-Suhl, auf Höhe der GSä-Nr 1640 bis Trennungslinie links zum GR-9 bei Hermannsfelde auf Höhe der GSä-Nr 1920.

    Das war ein zu sichernder Grenzlänge von ca. 134,43 km. Der Stab verblieb in Dermbach.

    Damit efand sich seit 1946 ununterbrochen Stäbe in Dermbach, einzige im Grenzabschnitt des Grenzkommandos Süd!

    Beginnend vom Stab des Abschnitt 3 ab 1.Dezember 1946, über den Abteilungsstab ab 1.April 1948 und den Stab der Grenzbereitschaft ab 1.Januar 1949 bis 15.Septenmber 1961.

    Die Truppenfahne wurde dem GR-3 am 20.Dezember 1962 durch den CGT, Oberst Peter, verliehen.

    Am 1.Januar 1971 erfolgte ein Neujahrsbesuch des Armee General MfNV Heinz Hoffmann mit dem CGT, GL Peter, in der GK Stedtlingen.

    Mit der Bildung des Grenzkommandos Süd traten im GR-3 keine Veränderungen ein.


    Im Schutzstreifen befanden sich die Ortschaften Oberzella, Heiligenroda, Wenigentaft, Reinhards, Birx und Melpers.


    Kommandeur blieb Oberst Oldenburg.


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    Am 26.Oktober 1972 übergab Oberst Oldenburg das GR an OSL Fritsche. Den Übergabeappell führte der K-GKS, GM Lorenz durch.
    Einmalig dürfte sein, dass der übernehmende Kommandeur nicht anwesend war, er lag ca. 100m entfernt im Regimentsmedpunkt.


    Kommandeur:
    1963 - 1964 Oberstleutnant Rößling Kurt
    1964 - 1967 Oberstleutnant Hans Oldenburg
    1967 - 1969 Oberstleutnant Harry Beutner
    1969 - 1972 Oberst Hans Oldenburg



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    Umunterstellung: 01. März 1971 lt. Bef. 138/70 MifNV, Bef. 69/70 Chef Grenztruppen
    Standort: Heiligenstadt
    Unterstellung: bis Febr. 1971 Stab der 9. Grenzbrigade ab März 1971 Grenzkommando Süd


    Struktur ab 1971:


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    Am 01. Dez. 1980 trat ein neuer Stellenplan und Ausrüstungsnachweis in Kraft mit der eine Strukturänderung einherging.
    Die drei Grenzbataillone wurden in das I. Grenzbataillon Klettenberg und das II. Grenzbataillon Mengelrode reduziert und 2 Kompanien zur Sicherstellung der Grenzsicherung aufgestellt.
    Die grenzsichernden Einheiten wurden in Grenzwachen und Grenzkompanien umbenannt.


    Strukturveränderungen ab 01. Sept. 1982:
    Umbenennung des I. und II.Grenzbataillons in das I. Grenzsicherungsbataillon Klettenberg, das II.Grenzsicherungsbataillon Mengelrode und Bildung des III. Grenzbataillons mit Standort Jützenbach.
    Die grenzsichernden Einheiten wurden in Grenzsicherungskompanien und Grenzkompanien umbenannt.


    Struktur ab 1983:


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    Ab 01. Jan. 1988 Einführung einer 13. Grenzkompanie im GR-4 im Standort Rothesütte.


    Verleihung des Ehrenbanners: 12. Mai 1976 durch den Stellvertreter des Ministers und Chef des Hauptstabes Generaloberst Keßler.
    Verleihung Ehrenname: 04. März 1977 "Willy Gebhardt" durch den Stellvertreter des Ministers und Chef des Hauptstabes Generaloberst Keßler.


    Auflösung: 01. August 1989 lt. Befehl Nr. 58/89 Minister für Nationale Verteidigung, Befehl Nr. 37/89 Chef Grenztruppen


    Kommandeure:

    1971 Oberst Walter Wilke

    1971 - 1981 Oberstleutnant Harry Beutner

    1981 - 1983 Oberstleutnant Horst Dannat
    1983 - 1988 Oberstleutnant Klaus Lepa (Kdr. GKN vom 01.12.89 bis zur Auflösung Oberst Lepa)
    01.12.1988 - 02.10.1990 Oberstleutnant Gerd Schuchert


    Dem Bestand wurden 8 Akten aus der Zeit des Grenzkreiskommandos-303 zugeordnet.



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    Bauzeit: 1885/86
    Bauherr: Deutsches Reich
    Nutzer:
    1888-1918: Garnison Rudolstadt/Lazarett
    1926: Beamtenwohngebäude
    1938/45: Wehrbezirkskommando

    1957/61: Stab; 4.Grenzbrigade

    1961/71: Stab, 13.Grenzbrigade
    1995: Stadtverwaltung, Finanzamt


    Aufstellung: 1961
    Unterstellung: Kommando der Grenztruppen
    Standort: Rudolstadt, Mörlaer Straße 2
    Nachgeordnete Dienststellen:
    Stabskompanie 13
    Nachrichtenkompanie 13
    Pionierkompanie 13


    Regimenter:
    Grenzregiment 10 Plauen
    Grenzregiment 11 Zschachenmühle
    Grenzregiment 15 Sonneberg


    20.September 1963: Erprobung eines beweglichen Grenzsicherungssystem, das sich auf den pionier- und nachrichten-technischen Ausbau der Grenzabschnitte stützt.


    Überlieferung:
    - Befehle des Kommandeurs, 1961-1970;
    - Befehle des Kommandeurs über Kader, 1961-1971;
    - Anordnungen des Kommandeurs, 1960-1971;
    - Funktionsverteilungsplan und funktionelle Pflichten der waffentechnischen Offiziere, 1962-1966;
    - Handakte des Leiters der Unterabteilung Technische Ausrüstung, 1965-1970;
    - Handakte des Stellvertreters des Kommandeurs für Rückwärtige Dienste, 1969-1971;
    - Dienstbesprechungen, 1969-1970;
    - Maßnahmen der 13. Grenzbrigade, 1969-1970;
    - Kontrollen im Bereich der 13. Grenzbrigade. 1963-1970;
    - Neuererwesen, 1962-1970;
    - Organisation und Führung der Grenzsicherung, 1962-1970;
    - Ergebnisse der Grenzsicherung, 1964-1970;
    - Lageberichte des Kommandeurs, 1967;
    - Zusammenwirken mit den anderen bewaffneten Organen und Bezirkseinsatzleitungen, 1968-1969;
    - Markierung der Staatsgrenze im Abschnitt der 13. Grenzbrigade, 1967-1968;
    - Verlauf der Grenzlinie im Abschnitt der 13. Grenzbrigade, 1967.
    - Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1960-1970;
    - Übergabe/Übernahme der Einheiten und Dienste der 13. Grenzbrigade an das Grenzkommando SÜD, 1971;
    - Fahnenfluchten, 1960-1971;
    - Besondere Vorkommnisse, 1962-1971;
    - Sicherstellung der Nachrichtenverbindungen, 1968-1971;
    - Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1964-1968;
    - Standortverteilung der Grenzregimenter der 13. Grenzbrigade, 1966;
    - Personelle Auffüllung der 13. Grenzbrigade, 1964-1971;
    - Planstellenbesetzungsnachweise der 13. Grenzbrigade und der unterstellten Regimenter, 1965-1971;
    - Pioniertechnischer Ausbau der Staatsgrenze im Bereich der 13. Grenzbrigade, 1965-1970;
    - Auswertung der Ausbildungsjahre, 1962-1970;
    - Aus- und Weiterbildung der Offiziere, 1964-1970;
    - Ergebnisse der Gefechtsausbildung, 1965-1968;
    - Übungen, 1963-1970;
    - Medizinische Auskunftsberichte, 1962-1970;
    - Objektausstattungspläne, 1962-1963;
    - Bauunterlagen von Ausbildungsanlagen im Bereich der 13. Grenzbrigade, 1967-1970


    Kommandeure:
    1962 - 1965 Oberst Harald Bär

    1965 - 1969 Oberst Roland Schreiner

    1969 - 1971 Oberstleutnant Karl Leonhardt


    Auflösung: 12. Februar 1971 lt. Befehl Nr. 5/71 des Chefs der Grenztruppen



    - Thüringer Militärbauten, Ausgabe 1998 S.280
    - Chronik der NVA, Klaus Froh, Ausgabe 2010 S.143
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    Aufstellung: 1961

    Auflösung: 18. März 1971 lt. Befehl Nr. 12/71 des Chefs der Grenztruppen

    Unterstellung: 13. Grenzbrigade 1962 - 1971

    Standort: Zschachenmühle


    Das Grenzregiment- 11 Zschachenmühle bestand aus dem I. bis III.GB und jedes Grenzbataillon hatte 4 Grenzkompanien, dazu kamen die Stäbe der Grenzbataillon und der Stab des Grenzregimentes.

    Zu meiner Zeit gehörte die GÜSt Probstzella und die Grenzkompanien Lichtentanne, Lehesten, Rodacherbrunn zum I. Grenzbataillon.

    Die Orte Schlegel, Harra, Brennersgrün, ...... sagen mir auch was.

    Das spätere GR-10 bildete die 1.GK Lehesten bis 12. GK Bad Elster.

    Ist alles schon länger her.

    MfG UfwFeder (1970-1972)


    Kommandeure:

    Greiner-Mai

    Gundermann

    Rebbau

    Hetzer

    OSL Rolf Putze (1963)


    Überlieferung:

    - Befehle des Kommandeurs, 1966-1970;

    - Organisation und Führung der Grenzsicherung, 1964-1970;

    - Ergebnisse der Grenzsicherung, 1965-1970;

    - Kontrollberichte des GR-11, 1969-1970;

    - Zusammenwirken der Grenztruppen mit anderen bewaffneten Organen, 1968-1969;

    - Grenzübergangsstelle Probstzella, 1965;

    - Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1968-1970;

    - Übergabe/Übernahme von Einheiten, 1965;

    - Verlauf der Grenzlinie DDR-BRD im Bereich des GR-11, 1965-1971;

    - Arbeitskarten zur Grenzsicherung, 1964-1968;

    - Militärgeographische Beschreibung der Staatsgrenze der [definition='10','0']DDR[/definition] im Bereich des GR-11, 1965-1971;

    - Grenzdurchbrüche, 1963-1970;

    - Fahnenfluchten, 1962-1967;

    - Chroniken der Ausbildungsjahre, 1962-1971;

    - Ehrenbuch des GR-11, 1962-1971;

    - Planstellenbesetzungsnachweise, 1965-1971;

    - Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1965-1970;

    - Pioniertechnischer Ausbau der Staatsgrenze, 1966;

    - Auswertung der Ausbildungsjahre, 1966-1970;

    - Ergebnisse der Gefechtsausbildung, 1969-1971;

    - Militärische Körperertüchtigung und Sport, 1968-1970;

    - Übungen,1964-1970;

    - Medizinische Auskunftsberichte des GR-11, 1963-1965.


    Auflösung: 18. März 1971 lt. Befehl Nr. 12/71 des Chefs der Grenztruppen Übergegangen in das GR-10 Plauen



    - Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg im Breisgau, Ergänzt mit Informationen aus Unterlagen/Dokumenten und Zeitzeugen.
    - invenio.bundesarchiv.de
    - Informationsweiterverwendungsgesetz §2


    Mit der Bildung des GKS am 15.2.1971 wurden Teile des aufgelösten GR-11 in das bestehende GR-10 eingegliedert.


    Unterstellung: 01.12.1971 lt. Befehl Nr. 138/70 des Ministers für Nationale Verteidigung, Bef. Nr. 69/70 des Chefs der Grenztruppen zum Grenzkommando SÜD.

    Standort: Plauen-Schöpsdrehe


    Der zu sichernde Grenzabschnitt erstreckte sich jetzt von der rechten TL zum GR-15 auf Höhe der GSä-Nr. 2489 bei Lichtentanne/Kreis Lobenstein bis zur linken TL zum Grenzabschnitt Pirna, GSä-Nr. XXIII/13/8 bei Ebmath/Keis Oelsnitz.

    Das war gleichzeitig die linke TL des GKS. Die zu sichernde Grenzlänge betrug ca. 124,5km. Davon ca. 7,45km zur CSSR.

    Das notwendige Zusammenwirken mit den GT der CSSR erfolgte in Verantwortlichkeit des K-GR-10 und des K-%. GBr/Cheb.

    Dazu fanden regelmäßig Beratungen in Plauen bzw. Cheb statt.

    Am Dreiländereck stand die GSä-Nr. 2735, sie wurde 1967 als erste GSä im Abschnitt des GR-10 gesetzt.


    Im Schutzstreifen befanden sich die Ortschaften. Heinrichshöhe, Titschendorf, Sparnberg, Venzka, Mödlareuth, Straßenreuth, Troschenreuth und Pabstleithen.

    (allerdings war nicht der gesamte Ort im Schutzstreifen) Und das, was im Schutzstreifen wohnte/war, wurde dann zwischen 1972-1974 zwangsausgesiedelt und letztendlich wurden dann die letzten Gebäude am 11.11.1974 im Rahmen einer Zivilverteidigungsübung dem Erdboden gleich gemacht.

      Grenzfuchs


    Kommandeur blieb OSL Papst (seit 1969 im Amt)


    Die Befehle Nr. 02/71 des Kommandeurs des Grenzkommandos SÜD und Nr.10/71 des Kommandeurs des GR-10 waren die Grundlage für die Umformierung der Einheiten des GR-10 im Jahre 1971.


    Struktur für Februar 1971

    Stab Plauen-Schöpsdrehe

    Pionierkompanie Zschachenmühle Wurzbach

    Nachrichtenkompanie Schöpsdrehe

    Instandsetzungszug Schöpsdrehe

    Transportzug Schöpsdrehe

    Wachzug Schöpsdrehe

    Regiments-Med.-Punkt Schöpsdrehe


    I. Grenzbataillon Zschachenmühle Wurzbach

    1. Grenzkompanie Lehesten

    2. Grenzkompanie Brennersgrün Wurzbach

    3. Grenzkompanie Rodacherbrunn Wurzbach

    4. Grenzkompanie Schlegel Lobenstein


    II. Grenzbataillon Göttengrün

    5. Grenzkompanie Harra

    6. Grenzkompanie Birkenhügel

    7. Grenzkompanie Hirschberg

    8. Grenzkompanie Juchhöh


    III. Grenzbataillon Großzöbern

    9. Grenzkompanie Gutenfürst

    10. Grenzkompanie Troschenreuth Wiedersberg

    11. Grenzkompanie Posseck

    12. Grenzkompanie Bad Elster, ab 22.Mai 1975 Posseck/Haselrain


    Grenzübergangsstelle und Sicherungszug Gutenfürst


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    Bei der Inspektion 1974 erreichte das GR-10 die Bewertung „GUT“, die Grenzkompanien Brennersgrün, Birkenhügel und Posseck „sehr gut“.

    Das GR-10 ging bis 1976 zur Bataillonssicherung über. Die Dislozierung/Grundstrukturen wurden beibehalten.

    Am 1.10.1971 erhielt das GR-10 auf Befehl des MfNV den Ehrennamen „Ernst Grube“ Der feierliche Appell fand auf dem Leninplatz statt.

    Die Fahnenschleife befestigte der K-GKS, GM Baumgarten an der Truppenfahne.Anfang der 80iger Jahre entsprach die „Bataillonssicherung“ nicht mehr den Anforderungen.

    Deshalb wurde bis zum 1.11.1983 das im GR-4 erprobte „Neue System der Grenzsicherung“ eingeführt.

    Dies führte innerhalb des GR-10 zu Veränderungen in der Struktur, Dislozierungund Aufgaben bei den Einheiten.


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    Ein Höhepunkt im 40sten Jahr des Bestehens der GT der DDR war die am 31.101986 erfolgte Auszeichnung mit dem „Ehrenbanner der Gesellschaft für Deutsch sowjetische Freundschaft“.

    Die Auszeichnung nahm der Präsident der Gesellschaft, Gen. Mückenberger, auf einer Festveranstaltung vor.

    Gleichzeitig wurden verdiente AGT, FHG sowie Angehörige der Sowjetarmee in das Ehrenbuch der Gesellschaft eingetragen bzw. mit der Ehrennadel in Gold oder Silber ausgezeichnet.

    Mit dieser Auszeichnung wurden die jahrzehntelangen aktiven Waffenbrüderschaftsbeziehung zwischen dem GR-10 und den Panzerregiment der GSSD am Standort gewürdigt.

    Die Auszeichnung als „Bester Truppenteil2 erfolgte 1989.


    Weitere K-GR-10 waren OSL Brückner, OSL Trübenbach und OSL Kiesling, er führte das GR-10 bis zur Auflösung im Rahmen der Reorganisation der GT im Herbst 1989.


    Kommandeure:

    1981 - 1983 Oberst Rolf Trübenbach

    1983 - 1987 Oberstleutnant Harald Brückner

    1987 - 1989 Oberstleutnant Volkmar Kiesling


    Überlieferung:

    - Befehle des Kommandeurs, 1962-1988;

    - Befehle des Kommandeurs über Kader, 1962-1968;

    - Anordnungen des Kommandeurs, 1962-1987;

    - Dienstbesprechungen, 1977-1988;

    - Auskunftsberichte, 1962-1964;

    - Lageberichte, 1982-1988;

    - Kontrollberichte, 1981-1982;

    - Funktionsverteilungspläne, 1974-1979;

    - Finanzökonomie, 1979-1984;

    - Organisation und Führung der Grenzsicherung, 1962-1988;

    - Ergebnisse der Grenzsicherung, 1980-1987;

    - Zusammenwirken mit anderen bewaffneten Organen und an der Grenzübergangsstelle Gutenfürst, 1967-1988;

    - Schädlings- und Unkrautbekämpfung, 1983-1985;

    - Wasserwirtschaftliche Maßnahmen, 1972-1981;

    - Verlauf der Trennungslinien, Grenzmarkierung, 1963-1981;

    - Grenzdurchbrüche, Grenzprovokationen, besondere Vorkommnisse, 1963-1989;

    - Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1963-1985;

    - Fahnenfluchten, 1970-1986;

    - Chronik, 1962-1987;

    - Truppengeschichte;

    - Ehrenbuch der Grenzkompanie Birkenhügel, 1983-1984;

    - Nachrichtensammelmeldungen, 1963-1969;

    - Signaltabellen der Funktechnischen Truppen, 1964-1968;

    - Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1973-1985;

    - Periodischer personelle Stärkemeldungen, 1974-1988;

    - Signal- pionier- und nachrichtentechnischer Ausbau der Staatsgrenze, 1969-1987;

    - Geräumte Minenfelder, 1962-1977;

    - Übergabe der Sperranlage 501, 1972-1978;

    - Auswertung der Ausbildungsjahre, 1967-1987;

    - Stabsdienstausbildung, 1967-1969;

    - Übungen, 1967-1981


    Im Bestand des Grenzkommandos SÜD befindet sich unter der Archivsignatur DVH 32/112454 die Akte des GR-10: "Besuch einer leitenden Delegation in der 6. Grenzkompanie Birkenhügel. Chronik"

    Dem Bestand wurden 14 Akten aus der Zeit des Grenzbezirkskommandos-7 zugeordnet, da sich das Anlegen eines neuen Bestandes in Anbetracht der wenigen Überlieferungen nicht lohnte.


    Auflösung: 01.08.1989 lt. Befehl Nr. 58/89 des MifNV, Bef. 37/89 Chef GT


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    - Informationsweiterverwendungsgesetz §2

    1957 bis 1961 4.Grenzbrigade Dittrichshütte*/Rudolstadt


    9.Grenzbereitschaft Hildburghausen

    I.Grenzabteilung Heldburg

    II.Grenzabteilung Hildburghausen

    III.Grenzabteilung Veilsdorf Kloster

    Reservegrenzabteilung Eisfeld - Reservegrenzabteilung bis Juni 1958, Weiterführung als Ausbildungsabteilung


    11.AbB Meiningen


    10.Grenzbereitschaft Plauen

    I.Grenzabteilung Harra

    II.Grenzabteilung Großzöbern

    III.Grenzabteilung Eichigt


    schwere Grenzabteilung Rudolstadt

    UAbK Dittrichshütte


    11.Grenzbereitschaft Zachenmühle

    I.Grenzabteilung Sbg.-Köppelsdorf

    II.Grenzabteilung Sbg.-Köppelsdorf

    III.Grenzabteilung Gräfental

    IV.Grenzabteilung Weitisberga



    Kommandeure:

    1957/60 OSL Gundermann



    ab 1961 13.Grenzbrigade Rudolstadt bis 1971

    Vorläufer: 01. Okt. 1954 auf Befehl des Leiters der Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei als Grenzbereitschaft Eisenach aufgestellt.
    01. Okt. 1958 bis 31. Mai 1961 Umbenennung in 2. Grenzbereitschaft.
    Aufstellung: Mit der Eingliederung der Deutschen Grenzpolizei 1961 in den Bestand der Nationalen Volksarmee wurde die 2. Grenzbereitschaft in Grenzregiment-2 umbenannt.
    Das Objekt, die Lager und Werkstätten wurden an das GAR-11 Eisenach übergeben.
    Unterstellung: bis 30. Sept. 1961 der 3. Grenzbrigade Erfurt unterstellt
    ab 01. Okt. 1961der 11. Grenzbrigade der 11. Grenzbrigade Meiningen unterstellt
    ab 01. Juni 1961 dem Ministerium für Nationale Verteidigung
    Standort: Eisenach
    zu sichernder Grenzabschnitt: rechts: 1000 Meter südöstlich Döringsdorf, Kreis Mühlhausen links: 1000 Meter südlich Dippach, Kreis Eisenach
    Truppenfahne: 20. Dezember 1962 Übergabe durch den Chef der Grenztruppen, Generalmajor Peter
    Ehrenname: 07. Oktober 1964 "Dr.Theodor Neubauer" an die Kaserne des Regimentsstabes und des Ausbildungsbataillons-2


    Struktur: 01.04.1961
    I.AbK Eisenach (ohne 1.u.2.Kp) Eisenach
    1.u.2. AusbKp des 2.AusbBtl. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    9.AbK* Eisenach


    SiZ Herda - GÜSt Gerstungen
    SiZ-Herda GÜSt Dankmarshausen
    SiZ-Neuenhof - GÜSt Wartha


    Überlieferung:
    - Befehle des Kommandeurs, 1962-1971;
    - Befehle des Kommandeurs über Kader, 1965-1970;
    - Anordnungen des Kommandeurs, 1962-1970;
    - Arbeitskarten des Kommandeurs, 1965-1970;
    - Kalenderpläne der wichtigsten Maßnahmen, 1969-1971;
    - Kommandeursberatungen, 1963-1967;
    - Veränderungen im Offiziersbestand, 1968-1971;
    - Organisation und Führung der Grenzsicherung, 1962-1970;
    - Einsatzpläne der 9. Grenzbrigade, 1969;
    - Entwicklung der Grenzsicherung, 1966-1969;
    - Pioniertechnischer Ausbau der Staatsgrenze, 1963-1967;
    - Arbeitskarten zur Grenzsicherung, 1967-1970;
    - Ergebnisse der Grenzsicherung, 1962-1971;
    - Zusammenwirken der Grenztruppen mit anderen bewaffneten Organen, 1964-1970;
    - Grenzmarkierung des GR-2, 1965-1970;
    - Grenzdurchbrüche, 1964-1966;
    - Militärgeographische Auskunftsdokumente über die Grenzabschnitte der GR-1 und -2, 1969-1972;
    - Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1961-1970;
    - Chroniken der Ausbildungsjahre, 1962-1971;
    - Arbeitskarten des Oberoffiziers für Truppenaufklärung im GR-2, 1967-1968;
    - Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1964-1971;
    - Organisation und Führung der Ausbildung, 1966-1967;
    - Auswertung der Ausbildungsjahre, 1963-1970


    Kommandeure:
    Grenzbereitschaft Eisenach: Oberstleutnant Otto Ley, 01. Okt. 1954 bis 01. Okt. 1958
    2. Grenzbereitschaft: Oberstleutnant Gerhardt Höfer, 01. Okt. 1958 bis 31. Mai 1961
    Grenzregiment-2: Oberstleutnant Werner Bergmann, ab 01. Juni 1961 bis 1964
    Oberstleutnant Rolf Görlach, 1964 bis 1971


    Auflösung: 12. März 1971 lt. Befehl Nr. 12/71 des Chefs der Grenztruppen.



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    Formular des Minenfeldes No: XI /17-20

    Sperrabschnitt: XI/61

    Feldnummer: 01-36

    Karte: 1.25000

    Nomenklatur: M-32-45-A-a

    Koordinaten: 4672


    Bataillon: Geismar

    Regiment: Dermbach


    Das Minenfeld wurde angelegt auf Befehl: 85/61 des Ministers f. Nationale Verteidigung

    Das Anlegen leitete und die Dokumentation fertigte an: Zugführer Unterleutnant Borchhardt, Bodo

    Die Minen wurden geschärft und verlegt: Gruppenführer Unteroffizier Ulbricht, Hans

    Das Minenfeld wurde angelegt am: 15.Dezember 1961


    Datum Dienststellung und Einheit Dienstgrad, Name, Vorname Unterschrift des mit den Grenzen Bekanntgemachten
    19.12.1961 Kompaniechef 7.Grenzkompanie Großensee Hauptmann Engel, Hans
    19.12.1961 Leiter Pionierdienst 11.Grenzbrigade Hauptmann Linde, Karl
    19.12.1961 Stabschef 11.Grenzbrigade Oberstleutnant Ley, Otto
    20.12.1961 Abt.-Kr. IV 2.Gr.Abt. Hauptmann Schulze, Manfred
    20.12.1961 Ber.-Kr. 2.Gr.Ber. Major Bergmann, Werner


    Erläuterungen

    Orientierungspunkt: 6 Holzpfähle 1,5 km nordwestlich Dankmarshausen

    Minenart: Poms 2 mit Spanndrähten , TNT

    Bezeichnung des Werkes, Serien-Nr. und Herstellungsdatum: 15-76-H C.T. 75 57 PZ-701

    Anzahl der Minen im Minenfeld: 10

    System des Verlegens: 2 Reihen, Abstand von Mine zu Mine 32 m in der Reihe

    Einzäunung des Minenfeldes und Sicherung: Stacheldrahtzaun 1,8 m hoch


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    Das Anlegen des Minenfeldes leitete: 1.Stellvertreter des Kommandeurs Hauptmann Adam, Heinz

    Vermerkt über Veränderungen des Zustandes des Minenfeldes: 12.04.1978 Minenfeld wurde geräumt Leutnant Friedrich


    Anhang:


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    Aufstellung: 1.3.1957, Bef. 4/57, 11/57 MdI
    Umunterstellung: 1.12.1971, Bef. 138/70 MfNV u. Bef. 69/70 CGT

    Im Zusammenhang mit der Umformierung der Grenztruppen wurde mit Wirkung vom 12. März 1971 der Stab des Grenzregiments-2 Eisenach aufgelöst, das I. und II. Grenzbataillon mit den Grenzkompanien sowie der Sicherungszug der Grenzübergangsstelle Wartha und die Sicherungskompanie Gerstungen dem Grenzregiment-1 Mühlhausen unterstellt.


    In der Zeit vom 12. März bis 30. April 1971 erfolgte eine Umformierung des Grenzregiments-1 Mühlhausen.
    Im Verlauf der Umformierung wurden aufgelöst:


    3. Grenzkompanie/GR-1 Großtöpfer
    7. Grenzkompanie/GR-1 Schnellmannshausen
    1. Grenzkompanie/GR-2 Pferdsdorf/Spichra
    4. Grenzkompanie/GR-2 Neustädt
    8. Grenzkompanie/GR-2 Dippach


    Im Bereich des Kommandos der Grenztruppen waren an der Staatsgrenze der DDR zu Westdeutschland das Grenzkommando NORD, mit dem Standort Stendal, und das Grenzkommando SÜD, mit dem Standort Erfurt, zu formieren.
    In Durchführung der Umformierung war die 9. Grenzbrigade aufzulösen. Das Grenzregiment-1, mit dem Standort Mühlhausen, wurde dem Grenzkommando SÜD unterstellt.


    Nach Abschluss der Umstrukturierung nahm das Grenzregiment-1 folgende Struktur ein, Stand 31. Mai 1973:


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    Am 6.Oktober 1978 bekommt das Grenzregiment-1 den Ehrennamen " Eugen Levine " verliehen.


    Anläßlich des 35. Jahrestages der Grenztruppen der DDR wurde das GR-1 im Oktober 1981 mit dem Kampforden für Verdienste um Volk und Vaterland in Gold ausgezeichnet.

    Mit Wirkung vom 01. Oktober 1985 veränderten sich auf Grund der Umformierung im Truppenteil die Standorte beziehungsweise Bezeichnung der Einheiten.


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    In Erfüllung des Beschlusses des Nationalen Verteidigungsrates der DDR erließen der Minister für Nationale Verteidigung den Befehl Nr. 58/89 sowie der Chef der Grenztruppen den Befehl Nr. 37/89 über strukturelle Veränderungen in den Grenztruppen der DDR.


    Kommandeure:
    1962 - 31. März 1965 Oberstleutnant Klaus-Joachim Schubert
    01. April 1965 - 30. November 1967 Oberstleutnant Hans Hasse
    01. Dezember 1967 - 10. März 1971 Oberst Kalr-Heinz Schubert
    11. März 1971 - 30. November 1976 Oberst Rolf Görlach
    01. Dezember 1976 - 30. April 1981 Oberstleutnant Heinz Hobusch
    01. Mai 1981 - 31. Mai 1986 Oberst Gernot Hartung
    01. Juni 1986 - 21. August 1989 Oberst Bernd Rodewald


    Überlieferung:
    - Befehle, 1966-1989;
    - Anordnungen, 1965-1988,
    - Funktionsverteilungspläne, 1979-1989;
    - Dienstbesprechungen, 1971-1988;
    - Kontrollen, 1979-1989;
    - Lagebeurteilungen, 1977-1986;
    - Kaderarbeit, v.a. Stärkemeldungen, 1975-1988,
    - Kaderprogramm, Analysen der Kaderarbeit, 1986-1989;
    - Planstellenbesetzungsnachweis, 1989-1990;
    - Grenzsicherung 1968-1989; Ergebnisse der Grenzsicherung, 1966-1987,
    - Zusammenwirken mit den Kreiseinsatzleitungen, 1968-1989;
    - "Wohnsitzverlegungen von Bürgern aus dem Grenzgebiet", 1978-1982;
    - Pioniertechnischer Ausbau der Grenze, 1971-1986;
    - Grenzmarkierungen, Trennungslinien, 1967-1989;
    - Grenzübergangsstellen, 1973-1985,
    - Grenzverletzungen, 1962-1989;
    - Übergabe der Dienstgeschäfte, 1965-1989;
    - Fahnenfluchten, 1964-1989;
    - VS-Bearbeitung, 1966-1989;
    - Chroniken, 1962-1989;
    - Karten des Verlaufes des Grenzmeldenetzes, 1989;
    - Nachrichtentechnischer Ausbau der Grenze, 1970-1987;
    - Grenzaufklärung 1976-1987;
    - Gefechtsbereitschaft, 1966-1988;
    - Militärgeografie im Grenzabschnitt, 1965-1971;
    - Militärtechnik, v.a. Bestandsnachweise, 1975-1989;
    - Unterlagen zu Minen, 1961-1984;
    - Aufgabenstellungen für die Ausbildungsjahre, 1968-1989;
    - Übungen, 1970-1979;
    - Objektausstattungspläne


    Für die Reorganisation der Grenztruppen der DDR wurde das GR-1 am 21. August 1989 aufgelöst.


    Den Traditionsnamen übernahm das Grenzkreiskommando Worbis/Mühlhausen.

    Die Berufskader des GR-1 wurden in die neu aufgestellten Grenzbezirks- und Grenzkreiskommandos sowie an das Grenzausbildungszentrum Plauen abgegeben.



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    - Informationsweiterverwendungsgesetz §2

    Zeichen: 5090 Wörter: 560

    Aufstellung: 21. Oktober 1961 AO 25/62 Chef [definition='9','0'][/definition] 1961

    Umunterstellung: 01. April 1962 lt. Bef. 85/61 MifNV

    Standort: Heiligenstadt
    Verleihung der Truppenfahne: 07. Oktober 1962
    Unterstellung: bis Febr. 1971 9. Grenzbrigade Erfurt ab März 1971 Grenzkommando Süd / Erfurt


    Struktur: 15.03.1962
    9.Grenzbrigade
    Stab GR-4
    Nachrichtenzug-4 Heiligenstadt
    Pioniergruppe-4 Heiligenstadt
    Transportzug-4 Heiligenstadt
    Regiments-Med.-Punkt Heiligenstadt
    Regimentslager Obergebra


    4. Ausbildungsbataillon Heiligenstadt mit der 13.-15.[definition='2','0'][/definition]
    4.Unteroffiziersausbildungskompanie Erfurt


    I. Grenzbataillon Berlingerode mit Stab
    Ausbildungsbataillon Berlingerode
    1. Grenzkompanie Teistungen
    2. Grenzkompanie Neuendorf
    3. Grenzkompanie Günterode
    4. Grenzkompanie Bischhagen
    5. Grenzkompanie Freienhagen


    II. Grenzbataillon Wüstheuterode mit Stab
    Ausbildungsbataillon Wüstheutrode
    6. Grenzkompanie Rustenfelde
    7. Grenzkompanie Hohengandern
    8. Grenzkompanie Bornhagen
    9. Grenzkompanie Wahlhausen


    Struktur: 31.03.1962
    9.Grenzbrigade
    Stab GR-4
    Nachrichtenzug-4 Heiligenstadt
    Pioniergruppe-4 Heiligenstadt
    Transportzug-4 Heiligenstadt
    Regiments-Med.-Punkt Heiligenstadt
    Regimentslager Obergebra


    4. Ausbildungsbataillon Heiligenstadt mit der 1.[definition='1','0'][/definition].-1.-4.[definition='2','0'][/definition]


    I. Grenzbataillon Mengelrode mit Stab
    Ausbildungsbataillon Mengelrode
    1. Grenzkompanie Teistungen
    2. Grenzkompanie Neuendorf
    3. Grenzkompanie Günterode
    4. Grenzkompanie Bischhagen
    5. Grenzkompanie Freienhagen


    II. Grenzbataillon Wüstheuterode mit Stab
    Ausbildungsbataillon Wüstheutrode
    6. Grenzkompanie Rustenfelde
    7. Grenzkompanie Arenshausen/Hohengandern
    8. Grenzkompanie Bornhagen
    9. Grenzkompanie Wahlhausen


    Kommandeure:
    Oberstleutnant Horst Richter 1961-1966
    Oberstleutnant Dieter Clasen 1966-1971
    Oberstleutnant Walter Wilke 1971


    Das Grenzbataillon Wüstheuterode und die Ausbildungsbataillone ([definition='8','0'][/definition]), sowie die Grenzkompanien Sülzhayn, Klettenberg, Jützenbach, Neuendorf, Bischhagen und Bornhagen, wurden im Februar 1971 aufgelöst.


    - Die überwundene Grenze zwischen Werra und Harz - Uwe Oberdieck 1.Auflage 2012; ISBN 978-3-00-050101-2
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    - Informationsweiterverwendungsgesetz §2

    Ausbildungsplatz Mosewald
    Mit Errichtung der neuen Wehrmachtskasernen für das Panzerregiment 2 und dem Panzerjägerbataillon 1935 in Eisenach, Am Ludendorff Wall (heute Ernst Thälmann Strasse), wurde das Waldgebiet " Mosewald" norwestlich von Eisenach als Übungsgelände und Schießplatz für Infanteriewaffen genutzt.


    Mit dem Aufbau der Grenzbereitschaft Eisenach im Herbst 1954 führte die GB Eisenach auch Ausbildung und Schießen mit Schützenwaffen auf dem Schießplatz " Mosewald " durch.Der Schießplatz Mosewald wurde genutzt für das Schießen mit MPI K , lMG K, Pistole " M " , Panzerbüchse RPG-2.

    Für die Panzerbüchse wurde ein Schießstand mit Feuerleitturm i.R. Lehmgrube Stregda eingerichtet.

    Aufgrund der Nähe der Ortschaften Stregda , Madelungen, wurde 1968 der Schießbetrieb auf dem Übungsplatz reduziert und das Schießen mit der
    RPG-7 wurde auf den neuen ausgebauten Übungsplatz " Böller " bei Gerstungen durchgeführt.



    Standort

    Antretteplatz - KFZ Stellflächen, Wachgebäude

    Schießplatz für Pistole und MPi " K "

    Platz für Schutzausbildung ( vorher ehem. Brandmittelplatz ) mit 2 ausgesonderten ATS und einen ausgesonderten G 5

    Platz mit Gebäuden für MZG 64 und OZG - optische und mechanische Zielübungsgeräten sowie Übungen für Dreieckszielen

    Platz für Gefechtsausbildung - ehem. Panzerbüchsenstand mit Feuerleitturm und taktischen O Punkten im Gelände.



    - Ofw. Silvio Liebsch a.D.
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    Der Standort u. Truppenübungsplatz „ Böller „ bei Gerstungen


    In der Chronik vom GAR 11 – Eisenach wurde erwähnt, dass 1968 der Übungsplatz „ Böller „ bei Gerstungen ausgebaut und ständig erweitert wurde.

    Einheiten der Grenztruppen , wie GR 2 Eisenach ( bis 1971 ) , Einheiten vom GR 1 Mühlhausen sowie Einheiten vom GR 3 Dermbach führten neben Einheiten des MDI Schießübungen und Ausbildung auf dem Böller durch.


    Der Schießplatz , ein großes Waldgebiet lag zwischen den Ortschaften Gerstungen – Unterellen – Sallmannshausen.

    Neben Schützenwaffen, wie Mpi, Pistole, LMG, schoss man dort auch die Panzerbüchse RPG 2 , später RPG 7. Geschosse dieser Panzerbüchsen ( „ Gipskopfgranaten „) findet man heute noch auf dem Gelände des Übungsplatzes.

    Auch wurde ein Gefechtsstand zum Wurf der Panzerhandgranate RKG 3 sowie Verteidigungs Handgranate RGD 5 errichtet. Die Kampfgruppen schossen u.a. auch mit der Mpi AK 47 Gewehrgranaten.


    Neben Feuerleittürmen auf dem Schießplatz gab es auch Hardziele, wie ausgesonderte NVA Panzer vom Typ T 34/85. Im Sommer gab es häufig kleinere Flächenbrände beim Schießen mit Leuchtspurmunition und Panzerbrandgeschossen..

    Im GAR 11 wurden Löschfahrzeuge mit Feuerwehrtechnik stationiert, welche häufig bei Schießübungen auf dem „ Böller „ abgestellt wurden. Die Besatzungen hatten eine Feuerwehrausbildung. Die Löschfahrzeuge vom Typ W 50 waren rot und hatten das Symbol der GT und auch Kennzeichen GT.

    Auf dem Übungsplatz war auch ein „ Brandmittelplatz „. Dort wurde aus Betonelementen eine Brandmittelbahn aufgebaut. Zudem standen ausgemusterte Fahrzeuge und T 34 Panzer im Bereich.

    Grenztruppen Angehörige mussten mit Schutzausrüstung Brandbekämpfung durchführen und auch die Brandmittelbahn nach Zeit überwinden. Zur Brandbekämpfung gehörte das Löschen von Fahrzeugen und Personen sowie Gebäuden.



    Anfang der 80er Jahre wurde ein Häuserkampfobjekt errichtet. Eine Art Zweifamilienhaus im Rohbau diente dazu, dass die Gruppen und Züge der GT Angriff u. Verteidigung im Häuserkampf mit Imitationsmunition übten.

    Um dieses Objekt waren spanische Reiter, im Vorfeld eine Geschützstellung mit alten NVA Flakgeschützen.


    Regelmäßig führten die Ausbildungskompanien und Grenzkompanien eine Schieß – und Gefechtsausbildung auf dem Böller durch. Bei längeren Übungen erfolgte eine Unterbringung im Zeltlager. Die Verpflegung erfolgte aus Feldküchen.


    Für das Bedienpersonals des Übungsplatzes gab es einen massiven Unterkunftsbau, Aufenthaltsräume, Clubraum, Küche, Büros, Lager und WC.

    Eine Wache vom GAR 11 wurde regelmäßig als Außenwache für den StÜP Böller abgestellt . Sie unterstanden nach Vergatterung dem OvD des GAR 11 in Eisenach.

    In der Regel wurde zur Außenwache zuverlässige Soldaten und ein Unteroffizier eingesetzt.


    Für den Übungsplatz war in den 80iger Jahren der Major Roth sowie Stabsfeldwebel Wildemann verantwortlich. Zivilpersonal kam aus den umliegenden Orten.

    In Garagen wurde Technik und KFZ für den Übungsplatz untergebracht.


    Am Rande des Übungsplatzes gab es das kleine Gehöft „ Lutzberg „. Gerade bei Gefechts – und Nachtschießen mit der Panzerbüchse gab es eine starke Beeinträchtigung der Bevölkerung durch Lärm.

    Auch stellten sich GT Angehörige die Frage, warum gerade in unmittelbarer Grenznähe dieser Übungsplatz liegt und die Schüsse der Waffen auch im Bereich Herleshausen hörbar waren..


    Ab Mitte 1990 begann man mit dem Abbau der Anlagen des Schieß und Truppenübungsplatzes „ Böller „.

    Nach Abzug der Grenztruppen fielen Ende 1990 die noch stehenden Gebäude , wie Wachgebäude, Garagen, Unterkunftsobjekt, Leittürme, dem Vandalismus zum Opfer.


    Die AVA – eine Gesellschaft zum Abbau der Grenzanlagen , bestehend aus ehemaligen Grenztruppenangehörigen führten bis 1992 eine komplette Beräumung und Rekultivierung des alten StÜP Böller durch.

    Auch wurden abgebaute Grenzanlagen auf dem Übungsplatz zwischengelagert und verwertet.

    Die AVA hatte ehemalige NVA / GT Fahrzeuge mit Bundeswehrzulasung.



    - Ufw. Silvio Liebsch a.D.
    - Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg im Breisgau, Ergänzt mit Informationen aus Unterlagen/Dokumenten und Zeitzeugen.
    - invenio.bundesarchiv.de
    - Informationsweiterverwendungsgesetz §2

Geben wir den Standorten und ihren Objekten ein Gesicht/Ihre Geschichte


Diese Geschichte beginnt so wie die meisten anderen enden; mit einem Abschied.

Es ist Sommer des Jahres 1990, die DDR stirbt. Die historischen Wahrheit verschiebt sich,

Altes verschwindet, wird verschwiegen oder vertuscht.

Für mehr als 16 Millionen Menschen beginnt ein neues, unbekanntes Leben.


Hier finden Sie Bilder, Karten und Historische Erläuterungen zu den einzelnen Standorten/Objekten, welche Uns Angehörige der Grenztruppen und Bundesgrenzschutz und Unterstützer zugesandt haben.


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Quelle: Angehörige der Grenztruppen der DDR - GBrK - BGS - GZD - Verlage und Privat Bilder