Sicherstellungseinheiten Motzen

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Standortdatenbank

Strukturen
1961-1963 RAbB-5 Motzen
1963-1971 WK; NK-16 Motzen
1971-1989 NB-16 Motzen

Gebäude:
Adresse: 1601 Motzen, Waldstraße
Objekt: Massivbau MdI-Typ 2-Etagen, Baracken, Gaststätte, Kinosaal, Med-Punkt, Flachbau, Kfz-Park/Garage, Kfz-Werkstatt, Schleppdach, Schießstand, Munitionsbunker
Einheiten:
Nachrichtenzentrale 16, PSF: 1852
Wachkompanie 16, PSF: 4794



Standort /Objekt Bild gesucht
Aufnahme:



Adresse: 15746 Groß Köris, Weg von Waldeck nach Motzen
Objekt: Massivbau MdI-Typ 2-Etagen
Nutzung:
...
1994: Fontane Klinik Motzen



Standort Bild gesucht
Aufnahme:



Das Recht am Bild gehört: @
* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen


Dieser Objekt-Eintrag wurde bereits 4 Mal editiert, zuletzt von diemacher ()

Kommentare 4

  • Woher die Adresse von Groß Köris in Zusammenhang mit dem Objekt kommt, ist mir ein Rätsel, ebenso die 3-stöckigen Gebäude. Die 3 Kasernengebäude waren nur 2-stöckig wie oben angegeben.
    Nun zur Geschichte der Kaserne:
    Nachdem bis von 1961 1963 ein Bataillon des Reserveausbildungsregiment 5 der NVA in der Kaserne war, wurde es 1963 an das Kommando der Grenztruppen übergeben. Darin befanden sich 1962 die Nachrichtenkompanie (1 Funkzug, 1 Fernsprech/Fernschreibzug, 1 Kuriertrupp mit kleiner Nachrichtenwerkstatt) des Kommandos, die Wachkompanie des Kommandos und in einem separaten Gebäude ein Schulungszentrum des MfS für MfS-Verbindungsoffiziere.
    Die Nachrichtenkompanie hatte den Betriebsdienst der Nachrichtenzentrale in Pätz (Funk und Ferrnschreib vollständig , Fernsprechbetrieb nachts und am Wochenende, da auch Zivilangestellte in der Fernsprechzentrale arbeiteten) und bei Übungen die feldmäßige Entfaltung einer Nachrichtenzentrale für das Kommando sicherzustellen.
    Im Rahmen der strukturellen Veränderungen von 1971 entstand aus der Nachrichtenkompanie das Nachrichtenbataillon 16, welches mit seinen Kräften die Nachrichtenzentrale 16 in Pätz (nicht in Motzen) zu bedienen hatte. Ob im Rahmen der Erweiterung zum Bataillon das Gebäude des MfS genutzt wurde ist mir nicht bekannt. Vielleicht kann das ein ehemaliger Angehöriger des Bataillons sagen.

    • Danke, wieder etwas mehr zum Standort erfahren.
      Warum Groß Köris, das hat mit der Gebiets- und Kreisreform zu tun.
      Alt: Motzen, Neu: Groß Köris

    • Das mag sein, aber Motzen gehört jetzt zu Mittenwalde. Anschrift der ehemaligen Kaserne: Fontane-Klinik, Fontanestr. 5, 15749 Mittenwalde OT Motzen

    • Die Gebäude hatten nur 2 Etagen, also untere und obere Etage. Funkdienst mussten wir auch schon in Pätz verrichten im Jahre 1969/70. Motzen hatte die Aufgabe mit der Feldfunktechnik im Notfall den gesamten Funkverkehr von Pätz zu übernehmen. Leistungsmäßig gute Funk-Ferschreiber haben im Schichtdienst in der Nachrichtenzentrale in Pätz Dienst geschoben und teilweise in den fürchterlichen Baracken in Pätz auch gewohnt. Die Technik bestand aus 100Watt und 1000Watt Funkstationen auf Gas 63 und Sil teilweise auch noch G5 und relativ moderne 118BM3 100 Watt.

      Wir hatten da im Wald unsere Ruhe, ich als Berliner hatte auch oft Berlinausgang, wenn er nicht wiedermal wegen Alkohol gestrichen war, aber trozdem war ich von 546 Tage 192!! in Berlin. Ein junger Unterleutnant Priefert (o.ä) meinte ernsthaft zu uns -" Er wolle aus dem FDGB Erholungsheim eine Kaserne machen, unter dem Gelächter verschwand er dann lieber. Hauptmann Beyer war unser Zugführer und dann fallen mir noch die "Genossen" Wodka Willy und Burgkrone vom Wachregiment ein. Funktrup Wolfgang Erich Lotar

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Es ist Sommer des Jahres 1990, die DDR stirbt. Die historischen Wahrheit verschiebt sich,

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